Zum Rheinfelder Stadtjubiläum sind die Sommermonate voll mit Veranstaltungen. Die Erinnerungen daran kann man bewahren, aber nicht in die Vitrine stellen. Anders sieht es mit den kleinen Souvenirs aus, die für die 100-Jahr-Feier angefertigt wurden. Sie werden gut nachgefragt, nicht nur bei Einheimischen, weiß Tourismuschefin Ann-Sophie Krickl.

Mit dem gläsernen Jubiläumstaler hat Glasbläser Wilfried Markus ins Schwarze getroffen. „Der lief sehr gut an“, sagt Krickl. So gut, dass es zu Beginn eine Warteliste mit mehr als 100 Personen gab. „Wir kamen mit der Produktion anfangs gar nicht hinterher.“ Auf 500 Stück ist der Taler limitiert, mehr als die Hälfte ist weg. Dieser Taler, so Krickls Einschätzung, sei eher etwas für die Einheimischen.

Anders sieht das bei den Jubiläumspostkarten aus. Drei Motive stehen zur Auswahl, auf je einer Karte sind historische und aktuelle Ansichten des Oberrheinplatzes, der Rheinbrücke und des Zolls zu sehen. „Die werden gerne von Gästen gekauft.“ Das Jubiläum wird eingebunden in die Arbeit der Tourist-Info und ins Marketing. „Einige haben schon etwas davon mitbekommen und fragen speziell nach Veranstaltungen.“ Andere seien überrascht, dass Rheinfelden erst 100 Jahre alt ist.

Neu im Sortiment ist eine Tasse mit der „Skyline“ von Rheinfelden. Diese gibt es ebenfalls in der Tourist-Info zu kaufen, das Kulturamt nimmt aber auch einige mit zu Veranstaltungen. Premiere feierte das Porzellanstück an den Festtagen in Schloss Beuggen, wo es verschiedene Konzerte und Aktionen gab. Mit dem Ticketverkauf für die diversen Veranstaltungen ist Krickl zufrieden. „Man spürt, dass die Menschen wieder an Veranstaltungen wollen.“