Der Platz, wo einst die Dinkelbergschule in Adelhausen stand, ist geräumt. Jetzt geht es um die Umsetzung des neuen Dorfplatzes mit Parkplätzen. „Die Ausschreibung ist fertig und wird nächste Woche versendet“, gab Landschaftsarchitekt Roland Senger, der dem Ortschaftsrat den Plan vorstellte, bekannt. Ortsvorsteherin Silvia Rütschle drängte auf eine rasche Umsetzung: „Ich freue mich unendlich, dass der Plan da ist. Machen Sie die Ausschreibung fertig, schauen Sie, dass die Ausschreibung ganz schnell raus geht.“

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Grundsätzlich änderte sich nichts an der Raumaufteilung. Der Dorfplatz wird mit Bäumen und Hecken bepflanzt, der Spielplatz im vorderen Bereich mit einem Holzzaun abgeschirmt und im hinteren Teil auf eine Einzäunung verzichtet. Der Spielplatz wird etwas verlängert, misst dann 900 Quadratmeter. Senger erläuterte: „Es gibt eine gewaltige Ausstattung, das gibt die Fläche her. Hingucker wird ein großer Traktor sein.“ Dessen Größe kommt tatsächlich einem echten Traktor nahe: Das Spielgerät ist mit Rutsche und Kletterteil ausgestattet. Hinzu kommen eine Zauberfestung, eine Doppelschaukel, eine Sandspielfestung und Federwippen.

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Der sich im hinteren Bereich befindende Beachvolleyballplatz wird mit Gummikantsteinen eingefasst, zum Hang hin werden Hecken gepflanzt. Der gesamte Dorfplatz bietet verschiedene Sitzmöglichkeiten, zum Beispiel eine Seniorenbank mit drei Flügeln, um sich abzustützen. Ein einheitliches Farbbild in anthrazit haben Fahrradbügel, Mülleimer und die modernen LED-Leuchten.

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20 Parkplätze – zwei sind für die Feuerwehr reserviert – befinden sich im Zufahrtsbereich, an diesen Bestandsparkplätzen änderte der Landschaftsarchitekt bei den Plänen für den Dorfplatz nichts. Dazu attestierte Standbrandmeister Dietmar Müller: „Wir tragen alles mit, was die Situation nicht verschlechtert.“ Marcel Hohler, Abteilungskommandant der Feuerwehrabteilung Adelhausen, kritisierte jedoch: „Wir brauchen sechs Parkplätze, zwei sind genannt worden, wo sind die anderen? Wir können nicht in der Zufahrt parken.“ Er wies außerdem darauf hin, dass zwar ein Hydrant vorhanden ist, aber nicht funktioniert. Um dieses Problem wird sich die Ortsvorsteherin kümmern.