Vorsitzender Rolf Brugger informierte darüber, dass 72 Spender mehr als 97.000 Euro einzahlten, um das Stadtjubiläum für die Bevölkerung zu gestalten. „Zahlreiche Firmen mittlerer Größe spendeten zum Teil recht beachtliche Beträge, aber ebenso wichtig sind die vielen kleineren Spenden, die Gewerbetreibende, Handwerker, Geschäftsleute und Privatpersonen erbrachten“, lobte Brugger und sprach allen den Dank des Fördervereins aus. In unzähligen Gesprächen, Begegnungen und Zusammenkünften sei die Bereitschaft für diese Unterstützung des Jubiläums geweckt worden.

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Dabei, so berichtete Brugger, sei oftmals die Bereitschaft zunächst gar nicht groß gewesen, weil viele Angesprochene dachten, man käme im Auftrag der Stadtverwaltung. So habe es auch etliche Diskussionen gegeben, in denen die Unzufriedenheit mit der Arbeit der Stadtverwaltung deutlich geworden sei. Der Knoten sei jedoch geplatzt, als verstanden wurde, dass dieser Förderverein ein Gremium von Bürgern ist, die an ihrer Stadt hängen und angesichts klammer Kassen dazu beitragen möchten, dass das 100-jährige Bestehen freundlich und festlich begangen werden kann.

Jetzt kann die Planung beginnen

Dabei wurden die großen Firmen nicht angesprochen, weil diese bereits in Zusammenarbeit mit der Stadtverwaltung Projekte fördern. Nunmehr, da ein Grundbetrag zusammengekommen ist, kann die präzisere Planung beginnen. „Wir mussten erst wissen, was wir haben, um zu entscheiden, was wir machen“, erklärte Brugger die Vorgehensweise.

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So beginnen nun die Überlegungen für fünf große Vorhaben, die der Förderverein auf den Weg bringen möchte. Ein großer Tisch ist geplant, er soll vom Lebensmittelmarkt in der Innenstadt bis zum Oberrheinplatz reichen. Platz nehmen sollen daran Einwohner, um zu plaudern und zu genießen. Auf einen großen Zuspruch stieß die Idee eines Sportwochenendes. Alle Sportvereine beteiligen sich, auch jene, die wenig bekannte Sportarten betreiben. Als aktiver Unterstützer wirkt der Stadtsportausschuss mit. Auch eine Gewerbeschau wird veranstaltet.

Jubiläumsball und Festwochenende

Bei der vorgesehenen großen Musikveranstaltung kann die Wunschsolistin Anne-Sophie Mutter aus Termingründen nicht in ihrer Geburtsstadt gastieren. Aber es werde ein hochkarätiges Musikerlebnis sein, betonte Brugger. Schließlich ist für Herbst 2022 ein Jubiläumsball vorgesehen. Als erfreulich bezeichnete der Vorsitzende die Bereitschaft der Eigner von Schloss Beuggen, dort eine ganze Festwoche abzuhalten.

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Gustav Fischer, der stellvertretende Vorsitzende des Vereins, votierte dafür unbedingt die Schweizer Schwesterstadt in alle Planungen einzubeziehen. Beide Städte seien so eng miteinander verflochten, dass gemeinsame Aktivität auch zum Jubiläum vorbereitet werden sollten Der Förderverein wird sich an die Rheinfelder wenden.