Nachdem ein Beschäftigter bei seinem Hausarzt positiv auf das Coronavirus getestet wurde, sind in den folgenden beiden Tagen von allen Kontaktpersonen in den Werkstätten des St. Josefshauses in Herten Abstriche genommen worden. „Zum Zeitpunkt der Testungen zeigte kein Beschäftigter Krankheitssymptome“, teilt die Einrichtung für Menschen mit Behinderung mit. Nachdem die PCR-Ergebnisse vorlagen, wurden in enger Abstimmung mit dem Gesundheitsamt die Werkstätten am Donnerstag geschlossen. Die Schließung dauert bis 19. März.

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Ein Teil der infizierten Beschäftigten wohnt im Familienkreis. Die meisten nehmen jedoch auch Betreuungsangebote des St. Josefshauses in Anspruch. Dadurch sind auch andere Bereiche betroffen. Dazu zählen stationäre und ambulante Wohnangebote, heißt es in der Pressemitteilung.

Die Infizierten seien sofort in Quarantäne versetzt worden. In Zusammenarbeit mit dem Gesundheitsamt und der Heimaufsicht wurden Maßnahmen getroffen, um Bewohner und Mitarbeiter zu schützen. Die Infizierten zeigen milde Krankheitsverläufe. Ein Beschäftigter, der im ambulant betreuten Wohnen lebt, musste zwischenzeitlich ins Krankenhaus verlegt werden.