Die Stadt Rheinfelden hat offenbar Spaß an Bewegung – es ist rund gelaufen beim Tag des Sports, den der Stadtsportausschuss im Rahmen der 100-Jahr-Feier organisiert hat. Bei idealen Wetterbedingungen stürzten sich am Sonntag Bürger aus allen Generationen voller Begeisterung in Rheinfeldens Spielarena.

Die DLRG hatte für Kinder spaßige Spiele vorbereitet.
Die DLRG hatte für Kinder spaßige Spiele vorbereitet. | Bild: Petra Wunderle

In diese Arena verwandelte sich das Europastadion bereits am frühen Vormittag. Anfangs war der Besucherandrang etwas spärlich, aber im Lauf des Nachmittags füllte sich das Stadion zusehends. Bereits um 15 Uhr waren die Grillwürste ausverkauft und die Kuchentheke war leer. Wer herzhaft zugegriffen hatte, konnte sich gleich über verschiedene Möglichkeiten informieren, die Extra-Kalorien wieder abzutrainieren.

Der menschliche Kicker kam bei Jung und Alt gut an.
Der menschliche Kicker kam bei Jung und Alt gut an. | Bild: Petra Wunderle

Es lief den ganzen Tag ein herzerfrischendes und fröhliches Sportfest ab. Der Stadtsportausschuss bot eine zuverlässige Helferschar aus 20 Rheinfelder Vereinen auf, diese Mannschaft betreute einen spannenden Sportparcours, der alle Generationen animierte, mitzumachen, sich zu informieren oder einfach nur zuzusehen. „Wir haben ein wunderschönes Stadion und viele, viele Sportvereine, die unsere Stadt prägen. Die Boxer sind für jeden Kampf gerichtet, die Ruderer sind unterwegs, auch wenn das Wasser nicht da ist. Der Sport ist gut aufgestellt mit dem Stadtsportausschuss, mit seinen Vereinen“, freute sich Oberbürgermeister Klaus Eberhardt, der zusammen mit einer Abordnung der Stadtverwaltung bei der Eröffnung gerne einen aktiven Rundgang unternahm.

Großartiges leisteten die Teilnehmer, pausenlos umsorgten sie die Sportinteressierten, zeigten Trainingsausschnitte, tanzten vor dem Publikum, informierten unermüdlich über ihre Sportart und ihren Verein. „Ich bin sehr zufrieden, es war sehr viel los. Und die Intention, die Besucher für die eine oder andere Sportart zu gewinnen, ist auch aufgegangen. So haben zum Beispiel zwei Personen Kontakt zu den Fliegern der Luftsportgruppe aufgenommen“, lautete das Fazit von Dieter Wild.