Mit einer Online-Petition möchte eine Rheinfelderin erreichen, dass die Stadt den Beschluss, ein neues Hallenbad zu bauen, weiterverfolgt. Wegen der finanziell angespannten Lage im Zuge der Corona-Krise und der Gewerbesteuerrückzahlung in Millionenhöhe, hatten Stadt und Gemeinderat das neue Hallenbad vorerst auf Eis gelegt. 11,2 Millionen Euro waren dafür mittelfristig geplant gewesen.

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Gestartet wurde die Petition am Donnerstag auf der Plattform www.openpetition.de, schon am Nachmittag hatten 150 Personen unterschrieben – viele davon kommen aus Rheinfelden und aus den Reihen der DLRG-Ortsgruppe, aber auch aus anderen Städten bundesweit. „Das Hallenbadsterben muss grundsätzlich beendet werden“, schreibt etwa ein Unterstützer aus Duisburg.

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Die Rheinfelder werden konkreter. „Weil ich in der DLRG bin, weil wir direkt am Rhein leben und es möglich sein muss, dass die Menschen schwimmen lernen müssen“, schreibt ein Rheinfelder. Ein anderes DLRG-Mitglied meint, dass der Verein vom Bad lebt und ihm ohne die Einrichtung die Trainingsmöglichkeiten fehlen. Das Hallenbad ist ein Dauerthema in der Stadt. Aktuell ist die Einrichtung wegen der Corona-Verordnung geschlossen, doch auch die vorherigen Saisonen waren immer wieder wegen Bauarbeiten unterbrochen.

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300 Online-Unterschriften braucht die Petition, bis das erforderliche Quorum erreicht ist. Dann wird Openpetition, eine ehrenamtliche Initiative, eine Stellungnahme der Entscheidungsträger einfordern und diese anschließend veröffentlichen.

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