Auf den Straßen in Rheinfelden und den Ortsteilen will das Ordnungsamt Geschwindigkeitsmessungen vornehmen. Dies hat das Ordnungsamt der Minselner Ortsvorsteherin Eveline Klein mitgeteilt. Im Ortschaftsrat war das Thema Verkehrsbelastung in der Sitzung am Dienstagabend zum wiederholten Mal Thema. Beraten wurde erneut ein Antrag der SPD-Fraktion, die eine stationäre Geschwindigkeitsmessanlage an der Ortsdurchfahrt errichten will.

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Einstimmig beschloss der Rat, zu beantragen, dass in der Ortsdurchfahrt Minseln mit stationären oder mobil stationären Geschwindigkeitsmessanlagen regelmäßig kontrolliert wird. „Es ist zum Teil lebensgefährlich. Ich habe manchmal Angst, wenn ein Lkw an mir vorbeifährt“, sagte Ortschaftsrat Wilhelm Hundorf, der in Minseln viel zu Fuß unterwegs ist. „Es ist eine unerträgliche Situation.“

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Ortsvorsteherin Eveline Klein sagte: „Es geht uns nicht darum, Leute zu betrafen und Geld zu verdienen. Sondern darum, sich an die zulässige Geschwindigkeit zu halten.“ Bereits im Oktober hat die SPD-Fraktion im Ortschaftsrat den Antrag für eine stationäre Messanlage gestellt. Dieser wurde verschoben, da es noch offene Fragen zu klären gab.

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Infolge der Anfragen bei der Verkehrsabteilung der Stadtverwaltung, bei Ordnungsamtsleiter Dominic Rago sowie den Ortsteilen und Stadtteilbeiräten ergab sich folgende Sachlage: Rago teilte Klein mit, dass aus allen Ortschaften und der Innenstadt der Wunsch komme, das Thema der stationären Geschwindigkeitsmessungen anzugehen. Die künftige Vorgehensweise sehe unter anderem vor, eine mobile Anlage zur Geschwindigkeitsmessung einzusetzen. Ab dem kommenden Jahr sollen sowohl stationäre als auch mobile Messungen durchgeführt werden. Das Thema wird Gegenstand in der Ortsvorsteherbesprechung am 17. Dezember sein, kündigte Klein an.

Bürgerfragen

Dass der Straßenverkehr in Minseln ein dringliches Thema ist, wurde am Dienstagabend auch dadurch erneut sichtbar, dass einige Bürger an der öffentlichen Ortschaftsratssitzung teilnahmen. „Wann ist in Minseln die Zeit, dass wirklich mal etwas gemacht wird? Muss denn erst etwas passieren?“, fragte Eugen Trüby. Patrizia Scambati sprach im Namen des Elternbeirates der Dinkelbergschule. „Es muss dringend etwas gemacht werden“, sagte Scambati und weiter: „Wir haben viel Verkehr, viele Lastwagen. Die Schulkinder überqueren mit Angst die Hauptstraße“.