Bilderbuchwetter und freundliche Aussteller haben die Leistungs- und Gewerbeschau in der Schildgasse in Rheinfelden ausgemacht. Die Geschäfte öffneten nach zweijähriger Corona-Pause zum ersten verkaufsoffenen Sonntag. „Wir freuen uns, dass wieder mal ein Sonntagsverkauf ist, dass wir gemeinsam bummeln, shoppen und die Kulinarik genießen können“, freute sich Hubert Keller, der mit seiner Partnerin Gabi auf die grüne Wiese ging.

Das Angebot war eine Mischung aus neuesten Trends rund um das Thema „Wohnen, Einrichten und Freizeit“. 17 Teilnehmer präsentierten sich. Daneben beteiligten sich Vereine und Privatpersonen am kleinen Rahmenprogramm. Der FSV mit Patrick Da Rugna und seinem Team forderte sportbegeisterte Jungen und Mädchen dazu auf, bei „Rheinfelden sucht den Supertechniker“ teilzunehmen. „30 Kinder machten mit, das ist eine tolle Zahl“, zeigte sich Da Rugna zufrieden. Eingebunden in den Sonntagsverkauf war eine Scheckübergabe: Die Auszubildenden der Wohnwelt, Letizia Ragazzo und Joelina Chomyk, übergaben 1000 Euro.

Über einen Scheck in Höhe von jeweils 500 Euro können sich die Suchthilfe Drehscheibe in Lörrach und die Hilfsorganisation Direct Help Better Future gGmbH freuen. „Das Geld ist für Kinder und Jugendliche mit Fluchterfahrung“, erklärte Gesellschafterin und Geschäftsführerin Alexandra Sieberer. Für die Suchthilfe Drehscheibe nahm die stellvertretende Leiterin Miriam Behringer den Scheck entgegen. Aktuell absolvieren 14 junge Menschen eine Ausbildung in der Wohnwelt. Seit Jahren ist es Tradition, dass die Auszubildenden sich für ein soziales Projekt engagieren. „Sie übernehmen immer zwei Wochen im Jahr mit viel Herzblut das Café „Ambiente“. Immer dann, wenn die Café-Pächter Urlaub machen“, berichtet Holger Wick stolz.

Der verkaufsoffene Sonntag hätte letztlich grundsätzlich mehr Besucher vertragen können, wie sich zeigte. Organisator Holger Wick von der Wohnwelt sah als einen Grund dafür andere Veranstaltungen in der Region, die gleichzeitig stattfanden. In den Nachbarstädten Schopfheim und Bad Säckingen gab es ebenfalls Stadtfeste mit verkaufsoffenem Sonntag. „Normalerweise versuchen wir, den Termin miteinander abzusprechen. Dieses Mal sind die Termine zusammengefallen.“ Beim Einkaufen seien die Menschen auch noch etwas verhalten, so seine Feststellung. Wick verwies aber gleich noch auf den nächsten Termin vom 30. September bis 2. Oktober. „Es ist wichtig, zu zeigen: Wir sind wieder da.“