Für die Straßen in Rheinfelden und Schwörstadt hatte der lange und kalte Winter nur bedingt Folgen. Kleinere Reparaturen führen die Gemeindearbeiter selbst aus. Bei größeren Schäden werden hingegen Fachfirmen für die Instandhaltungsarbeiten eingesetzt.

Schäden sind an der Rheinfelder Hardtstraße zu erkennen.
Schäden sind an der Rheinfelder Hardtstraße zu erkennen. | Bild: Horatio Gollin
  • Rheinfelden: In Rheinfelden kam es aufgrund des längeren und kälteren Winters verhältnismäßig zu mehr Straßenschäden in Form von Schlaglöchern oder aufgeplatztem Asphalt. „Die Ursache sind immer wieder gefrierende Wasseransammlungen im Asphaltbelag, die zu sogenannter Eislinsenbildung und somit zu Ausdehnung und Abplatzungen führen“, erklärt Kai Kiel, Straßenkontrolleur in der Tiefbauabteilung, der die Straßen in Rheinfelden wöchentlich auf Schäden jeglicher Art kontrolliert. Die Hauptverkehrsstraßen litten neben den typischen Belastungen durch Lastwagen- und Schwerlastverkehr zusätzlich unter den strengeren Witterungsbedingungen.
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Wenn Kiel auf seinen Rundgängen Schäden entdeckt, meldet er diese sofort den Technischen Diensten (TD), die verkehrsgefährdende Schäden temporär mit Kaltasphalt flicken, um die Verkehrssicherheit zu gewährleisten. Durch die schnelle Reaktion der TD seien größere Schäden aber vermieden worden. Im Haushalt werden jedes Jahr Finanzmittel für die Folgen der Wintermonate eingeplant.

Auch auf der Nollinger Straße hat der Winter Spuren hinterlassen.
Auch auf der Nollinger Straße hat der Winter Spuren hinterlassen. | Bild: Horatio Gollin
  • Schwörstadt: In Schwörstadt werden die Straßen regelmäßig von den Mitarbeitern des Baubetriebshofs abgefahren und kontrolliert. Aufgrund des langen Winters sei es nicht zu mehr Straßenschäden als in den Vorjahren gekommen, sagt Konca Gerwig, Leiterin des Fachbereichs Bauverwaltung. Kleinreparaturen, wie etwa Schlaglöcher, werden mit Kaltasphalt von den Mitarbeitern des Baubetriebshofs ausgeführt. Größere Schäden werden an Tiefbau-Fachfirmen vergeben. „Die Gemeinde saniert peu à peu bestehende Straßenschäden sowie die Leitungen in Schwörstadt, Niederdossenbach und Dossenbach“, sagt Gerwig.
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Für das Jahr 2021 ist in Schwörstadt die Sanierung eines Teils der Römerstraße inklusive der Wasser- und Abwasserleitungen geplant. In Zusammenarbeit mit Ingenieurbüros wird für sichtbare Schäden ein Sanierungsplan mit Kostenschätzung erstellt. Die Kosten sollen im Haushalt für das kommende Jahr berücksichtigt werden. Auch für unerwartete Straßenschäden werden im Haushalt standardmäßig Mittel eingestellt.