„Der FSV Rheinfelden hat in den zurückliegenden Jahren intensiv an Stabilität und Struktur gewonnen, um auch für Krisen wie die Corona-Pandemie oder andere Höhen und Tiefen, mit denen sich der Verein auseinanderzusetzen hatte, gewappnet zu sein.“ Mit diesen Worten eröffnete der Vorsitzende des Fußballstadtvereins, Patrick Da Rugna, die Hauptversammlung. Er verglich die Saison 2019/2019 mit dem „Horror-Jahr 2016“, als der Verein nach seinen Worten ebenfalls Höhen und Tiefen durchlebte, die vergleichbar gewesen seien.

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Damals sei der FSV im Unklaren gewesen, wo seine zukünftige Heimstätte errichtet werden würde. Nachdem Phase 1 mit Abrissarbeiten und Bauvorbereitungen abgeschlossen sei, für die man schon mehr als 2900 Arbeitsstunden aufgebracht habe, habe man jetzt mit dem Neubau des Sportareals und dem neuen Vereinsheim in Warmbach eine sehr gute Zukunftsperspektive.

Eine positive Bilanz zog der Vorsitzende über die sportliche Situation. Nach einem Abstiegsplatz 2016 verzeichne man nun den Klassenerhalt in der Landesliga mit der ersten Mannschaft sowie den Aufstieg der zweiten Mannschaft in die Kreisliga A.

Positiv bewertete Da Rugna die Entwicklung der Vereinskasse. Der Verein habe die Finanzen konsolidiert. Durch klare Budgetpläne und eine strukturierte Finanzordnung schreibe der FSV seit vier Jahren eine schwarze Null. Dankesworte richtete er an Dieter Maier als Vorsitzenden des Fördervereins, der sich maßgeblich an der Wiederbelebung des Fördervereins engagiert hatte.

Eine positive Bilanz zogen auch der sportliche Leiter Dieter Maier sowie Enzo Campana für die Jugendabteilung, die mit 153 Spielern einen enormen Zuwachs verzeichne. Für die Alten Herren freute sich Giovanni Masullo über den Gewinn des Bezirkspokals.

Die Abräumarbeiten sind fertig. Am 16. Juli erfolgt der Spatenstich für den Neubau des Sportareals in Warmbach.
Die Abräumarbeiten sind fertig. Am 16. Juli erfolgt der Spatenstich für den Neubau des Sportareals in Warmbach. | Bild: Heinz Vollmar

Hinsichtlich der Vorstandsarbeit wies der Vorsitzende auf das zwölfköpfige Vorstandsteam, inklusive sechs Fachgremien, hin. 2016 seien es fünf Personen gewesen. Man sei viel besser aufgestellt und viel handlungsfähiger. Noch im September will der FSV ein Zukunftskonzept für die Folgejahre in Warmbach erarbeiten, das dem Verein noch mehr Effizienz und Stabilität verleihen soll. Das Konzept soll die sportlichen und die Fachgremien des Vereins umfassen. Die Vorbereitungen laufen auf Hochtouren, so Da Rugna. Am 16. Juli erfolgt um 15.30 Uhr der offizielle Spatenstich für das neue Sportgelände in Warmbach.

Einer Satzungsänderung über die Mitglieder des geschäftsführenden Vorstandes und die Arbeit des Vorstandes in Pandemie-Zeiten stimmten die Mitglieder geschlossen zu. Ebenso einstimmig wurde eine Erhöhung des Jugendbeitrags von bisher 60 Euro auf 70 Euro mit Beginn des Jahres 2021 beschlossen.