Der Cityflohmarkt soll Frequenz in die Rheinfelder Innenstadt bringen. Damit die Einzelhändler möglichst etwas davon haben, dürfen vor Schaufenstern keine Stände aufgebaut werden. Am Mittwoch, 6. April, findet der erste Cityflohmarkt nach zweijähriger Corona-Pause statt. Es ist der 99. Cityflohmarkt, der 100. wird am Mittwoch, 4. Mai, über die Bühne gehen. Veranstalter Dieter Maier von Süma Maier erwartet wieder rund 100 Aussteller.

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Bevor im März 2020 die veranstaltungslose Corona-Zeit begann, habe der Cityflohmarkt der Rheinfelder Innenstadt eine „Riesenbelebung“ gebracht, erklärt Dieter Maier. Auch viele Schweizer aus der Nachbarstadt, aber auch aus dem gesamten Umkreis waren einst gekommen, um sich dort umzusehen. „Eine Belebung für die Gastronomie hat das auf jeden Fall gebracht“, sagt der Messeveranstalter.

Nach zwei Jahren Pause gelte es für Maier aber auch zu schauen, ob der Markt für Aussteller und Besucher noch interessant ist. Auf Anfrage zeigt er sich zuversichtlich. Auch, dass Besucher aus der Schweiz wieder kommen werden, trotz der strengeren Corona-Regeln diesseits der Grenze. Inzwischen sei der Cityflohmarkt dem Einzelhandel zugeordnet worden, weshalb dort laut der Corona-Verordnung des Landes Baden-Württemberg keine Kontrollen mehr erforderlich sind.

Besucher zahlen keinen Eintritt

Auch deshalb glaubt Maier, dass sich für den Flohmarkt alles wieder einpendeln wird, schließlich kostet die Veranstaltung keinen Eintritt für Besucher. Der Veranstalter zeigt sich optimistisch, dass die Frequenzsteigerung durch die Flohmarkt-Besucher auch nachhaltig ist, auch wenn ihm die Einzelhändler Unterschiedliches zurückspiegeln. „Bei einer großen Frequenz bleibt immer etwas hängen“, sagt Maier.

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Dies könne er am Beispiel von Rheinfelden/Schweiz ablesen. Auch in der Schwesterstadt wurde inzwischen ein Cityflohmarkt ins Leben gerufen. Das hätten die Eidgenossen dem Badischen abgeschaut. „Dort ist der Flohmarkt ein echter Frequenzbringer“, sagt Maier.

Bei den Einzelhändlern im badischen Rheinfelden falle das Feedback dennoch unterschiedlich aus. Während die einen sich über das Plus an Besuchern am ersten Mittwoch im Monat freuten, seien andere zurückhaltender und meinten, dass die Flohmarkt-Klientel nicht in die Läden komme.

Manchmal gibt es beim Cityflohmarkt auch Krempel zum Schmunzeln. (Archivbild)
Manchmal gibt es beim Cityflohmarkt auch Krempel zum Schmunzeln. (Archivbild) | Bild: Jacob Julia

Dieter Maier aber ist es ein Anliegen, dass auch der Einzelhandel davon profitiert. Deshalb müssen die Aussteller beim Standaufbau die Schaufenster frei lassen. Maier selbst könnte sich auch Ausverkäufe oder Schnäppchen-Aktionen vorstellen, die die Einzelhändler am Flohmarkt-Tag anbieten, um Publikum in die Geschäfte zu locken.

Acht Euro pro laufendem Meter

Rekorde hat der Cityflohmarkt laut Maier in seiner Geschichte bereits geschrieben: So ist die Zahl von 140 Ausstellern die bisher höchste, die bisher niedrigste liegt bei 25 im Dauerregen. Die Veranstaltung findet nämlich bei jedem Wetter statt, jeweils am ersten Mittwoch im Monat von 10 bis 18 Uhr. Aufbau für die Aussteller ist morgens ab 8 Uhr. Die Standgebühr beträgt acht Euro pro laufendem Meter, eine Anmeldung ist nicht nötig. Süma-Mitarbeiter sind beim Aufbau dabei und helfen bei Bedarf bei der Platzzuteilung.