Die Corona-Krise hat auch den Chor Tonart Nollingen in besonderer Weise in Mitleidenschaft gezogen. Gemeinsames Singen ist verboten – und somit der eigentliche Vereinszweck nicht mehr zu erfüllen. In der Hauptversammlung machte sich aber Hoffnung breit, dass die dunklen „Corona-Wolken“ sich auch irgendwann wieder verziehen.

  • Rückblick: Der Jahreskalender des Chores wurde 2019 geprägt von zahlreichen Auftritten wie beim Geranienmarkt, beim Scheunenfest in Hauingen, beim Pfarrfest und beim Weihnachtsmarkt in Nollingen. Höhepunkt war das Jahreskonzert im November, das unter dem Motto „Europa“ einen weiten Bogen vom Mittelalter bis zur Neuzeit, von heiter über melancholisch spannte. Das Jahreskonzert sei in doppelter Hinsicht eine Zäsur gewesen, sagte Winfried Bette. Zum einen habe man organisatorische Änderungen vorgenommen, um näher am Publikum zu singen, zum anderen hätten die bisherigen Dirigentinnen des Chores nach dem Jahreskonzert ihre Zusammenarbeit mit dem Chor beendet.
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  • Ausblick: Ehrenpräsident Rudi Grzybek kündigte bei der Versammlung mit Ulrike Villinger und Martina Schlageter-Lukas zwei neue Dirigentinnen für den Chor an. Sie sollen in Kürze ihre Arbeit aufnehmen, wenn dies aufgrund der Corona-Vorschriften möglich wird. Ulrike Villinger hatte diesbezüglich die Frage aufgeworfen, ob man in ihrem Garten in Kürnberg gegebenenfalls in kleinen Gruppen singen und proben könne. Bei der Versammlung wurde aber der Vorschlag favorisiert, dies in Nollinger Gärten zu machen. Bereits abgesagt ist das Jahreskonzert des Chors Tonart Nollingen 2020.
  • Wahlen: Zum neuen Vorsitzenden wurde Rudi Hauger in Abwesenheit gewählt. Er tritt das Amt von Conny Kainz an, die für zwei Jahre den Chor geleitet hatte. Schriftführer bleibt Winfried Bette, Beisitzer sind Maria Casser Bette, Conny Kainz, Peter Schmidt und Andreas Griesbaum.
  • Ehrungen: Wolfgang Opprach für 25-jährige Mitgliedschaft.
  • Mitglieder: 56 Aktiv- und 130 Passivmitglieder