Unermüdlicher Einsatz für Kinder in Not, Natur und Umwelt, aber allen voran stand ihr Engagement für den Verein zur Bürgerheimförderung. Anita Meier erhielt dafür 2010 die Landesehrenurkunde und ein Jahr zuvor, zum 50-jährigen Bestehen des Vereins die Verdienstmedaille der Stadt Rheinfelden in Silber. Trotz dieser Auszeichnung ließ ihr Interesse nicht nach. Sie setzte sich für die Tagespflege älterer Bewohner ein, die in der Müssmattstraße verwirklicht wurde. Die Namensgebung Bürgerheim und der Förderverein wären ohne sie nicht denkbar gewesen.

Anita Meier wurde 1935 in Lörrach geboren und verbrachte ihre Kindheit mit ihrer alleinstehenden Mutter in Wyhlen. Der Vater war früh gestorben. Später heiratete sie den gelernten Handwerksmeister Wilhelm Meier. Er war Gewerbeschullehrer und aufgrund seines Engagement in der Fasnacht kein Unbekannter in der Stadt. Sie bekam vier Kinder und lebte mit ihrer Familie in Rheinfelden. Ihren politischen Zugang bekam Anita Meier durch ihre Beratungstätigkeit bei einer Kosmetikfirma. Sie traf auf viele Menschen und konnte gut zuhören. 1979 kandidierte sie für den Gemeinderat. Da sie in der Öffentlichkeit noch nicht so bekannt war, klappte ihre Wahl anfangs allerdings noch nicht.

25 Jahre im Gemeinderat aktiv

Daraufhin gründete Anita Meier die CDU-Frauenunion und bot mit Einsatz und Leidenschaft Aktionen an. 1984 wurde sie in den Gemeinderat gewählt und war die folgenden 25 Jahre als Stadträtin aktiv. Bei Lösungsmöglichkeiten wollte sie Taten folgen sehen. Sie ließ nie locker und knüpfte im Laufe der Zeit gute Kontakte in die Politik.

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Die Bürgerheimförderung lancierte sie mit OB King; Anfang der 90er Jahre wurde sie wiederbelebt. Anita Meier war zunächst im Sozialausschuss später im Bürgerheimausschuss. Dann wurde die Erweiterung geplant. Das soziale Rheinfelden und die Bewohner waren Themen, die sie immer bewegten. Auch grenzüberschreitend. Im Oktober 2011 ließ ihre Gesundheit sie im Stich. Anita Meier wurde 76 Jahre alt.