Ab sofort bietet ein mobiles Impfteam des Landkreises Lörrach bis Ende Februar jeden Dienstag von 9.30 bis 19.30 Uhr im Gemeindehaus St. Josef in Rheinfelden Impftermine an. Es sind sowohl Erst- und Zweitimpfungen für Personen ab zwölf Jahren als auch Booster-Impfungen möglich, teilt die Stadt dazu mit. Der erste Termin ist am kommenden Dienstag, 7. Dezember.

Die Impfungen erfolgen mit den Seren von Moderna und Biontech. Bei Zweit- und Booster-Impfungen muss ein Nachweis über die vorige Impfung vorgelegt werden. Booster-Impfungen werden nur vorgenommen, wenn die vollständige Immunisierung rund sechs Monate zurückliegt. Kinder und Jugendliche unter 16 Jahren können nur in Begleitung eines Erziehungsberechtigten geimpft werden.

Personen, die sich impfen lassen möchten, werden gebeten, zu dem Termin die Terminbestätigung (auf Papier oder digital), einen Identitätsnachweis sowie ihren Impfausweis und ihre Krankenkassenkarte sowie – nach Möglichkeit – das vom Landkreis auf der Internetseite zur Verfügung gestellte ausgefüllte Aufklärungsformular sowie die ausgefüllte Anamnese- und Einwilligungserklärung mitzubringen. Um Warteschlangen zu vermeiden, bitten die Verantwortlichen darum, höchsten fünf Minuten vor dem gebuchten Termin ins Gemeindehaus St. Josef zu kommen.

Die Stadtverwaltung, die sich in den vergangenen Wochen aktiv für eine Ausdehnung und Verstetigung des Impfangebotes eingesetzt hat, begrüßt das lokale Impfangebot laut der Mitteilung und freut sich über die gute Zusammenarbeit mit dem Impfteam des Landkreises und der katholischen Kirchengemeinde, die unkompliziert ihre Räume zur Verfügung gestellt hat.

Bei der Organisation vor Ort wird das Impfteam maßgeblich von Mitarbeitern der Verwaltung und ehrenamtlichen Helfern unterstützt. Die strategische Leitung liegt bei Ordnungsamtsleiter Dominic Rago, die operative Führung hat Günther Schmidt vom SAK. Er habe sich am vergangenen Samstag, beim ersten Impftag, ein Bild der Situation gemacht und sei sehr zufrieden, so Rago gegenüber dieser Zeitung: „Gerade in dieser schwierigen Zeit, ist es umso wichtiger, dass wir zusammen stehen und die große Aufgabe meistern.“ Weitere lokale Impfaktionen an den Wochenenden sind in Planung.