Volker Scheld und Thomas Decker stellten die aktuelle Planung zur Weiterentwicklung des Bürgerheims und Umsetzung der Landesheimbauverordnung 2011 in der Sitzung des Bürgerheimausschusses vor. Neben einem Neubau des Hauses A entlang der Pestalozzistraße sind Maßnahmen an den anderen Häusern und der Neubau einer Cafeteria vorgesehen. Die Kosten für den Neubau der Cafeteria habe man besser im Griff als bei einer Wiederherstellung der bislang im Untergeschoss liegenden Cafeteria, sagt Decker.

Auf Zielgeraden zum Bauantrag

Die neue Cafeteria wird mit rund 100 Quadratmetern größer als die bisherige und kann mit einer Trennwand auch als Multifunktionsraum genutzt werden. Die Cafeteria könne sowohl in Holz- als auch in Stahlbetonbauweise errichtet werden, wobei die Holzbauweise günstiger sei. Der Demenzgarten muss nach Süden in den Herbert-King-Park erweitert werden, da ein Teil davon für Baumaßnahmen gebraucht wird. Der Eingang ins Bürgerheim wird zur Müßmattstraße verlegt. Die Kostenschätzung konnte von 23 Millionen Euro auf 22,3 Millionen Euro reduziert werden. „Wir sind auf der Zielgeraden zum Bauantrag“, sagte Scheld. In der Juni-Sitzung des Gemeinderats soll die Entwurfsplanung und eine genaue Kostenrechnung vorgestellt und der Abbruch des Hauses A beantragt werden.

Mit Blick auf die Corona-Pandemie berichtete Heimleiterin Irene Sorg, dass pro Bewohner zwei Besuche am Tag erlaubt seien. Für Regelbesucher wird eine wöchentliche Testung angeboten, sporadische Besucher werden am Besuchstag getestet. Für die Bewohner finden Angebote in kleinen Gruppen statt und wohnbereichsbezogen gibt es wöchentlich einen Kaffeenachmittag. Einmal in der Woche gibt es ein Gymnastikangebot von Ehrenamtlichen. Die Weihnachtsfeier findet dieses Jahr an drei Tagen in kleineren Gruppen und ohne Angehörige statt.

Das könnte Sie auch interessieren

Das Personal trägt FFP2-Masken und vor Dienstbeginn wird die Temperatur gemessen. Bei Krankheitssymptomen werden Mitarbeiter auf das Coronavirus getestet. Ab dem 7. Dezember ist eine wöchentliche Testung der Mitarbeiter vorgesehen. Beim Personal wird die Sollbesetzung von rund 103 Vollzeitstellen im Jahresdurchschnitt mit 1,75 Vollzeitstellen unterschritten.

Im Pflegebereich mit 69 Vollzeitstellen ist eine Punktlandung gelungen. Durch das Pflegepersonalstärkungsgesetz werden zwei zusätzliche Pflegefachkräfte finanziert. Die durchschnittliche Auslastung des Bürgerheims mit rund 146 Pflegeplätzen und 15 Kurzzeitpflegeplätzen beträgt 99,5 Prozent. Derzeit liegen 90 dringende Aufnahmeanfragen und 88 vorsorgliche Anmeldungen vor.