Die Rheinbrücke mit Blick zum Haus Salmegg und eine Impression der Altstadt auf Schweizer Seite zieren das Titelbild der Hochglanzbroschüre Brückenschlag. Die vom Förderverein „100 Jahre Stadtjubiläum Rheinfelden“ herausgegebene Festschrift wurde bei einer Feier in der Sparkasse vorgestellt.

Grenzüberschreitend wird in historischen und neuen Fotografien, geschichtlichen Beiträgen und Zeitzeugengesprächen die Geschichte zweier Städte in der Zeit von 1922 bis 2022 aufgeblättert. 11.000 Exemplare wurden gedruckt, die an Rheinfelder Haushalte verteilt werden. Wie Initiator und Vorsitzender Rolf Brugger sagte, sei diese in zeitaufwändiger Arbeit erstellte Festbroschüre eines der Hauptprojekte des Fördervereins zum Stadtjubiläum.

Jahrhundertelange Verbundenheit

Vize-Vorsitzender Gustav Fischer nannte in seiner Ansprache drei Dinge, die den Verein zu dieser Broschüre bewogen hätten: Die jahrhundertelange Verbundenheit mit der Schwesterstadt, die Freundschaft und das Miteinander von Menschen und Institutionen beidseits des Rheins auf gesellschaftlicher, politischer, kultureller und sportlicher Ebene sowie das wohltätige Wirken der Schweizer für die notleidende Bevölkerung im badischen Rheinfelden etwa bei der Suppenküche in der Nachkriegszeit. An diese „hilfreichen Handreichungen“ von Schweizer Seite“ und die langjährige Freundschaft wolle man erinnern, so Fischer.

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Als OB-Stellvertreterin dankte Karin Reichert-Moser den vielen Spendern, die zu diesem und weiteren Projekten beigetragen haben. Die professionell gemachte Hochglanzbroschüre zeige grenzüberschreitende Momente aus 100 Jahren Stadtgeschichte, biete einen Streifzug durch die Entwicklung der jungen Stadt Rheinfelden und die Begegnungen und Erfahrungen in der Zusammenarbeit zwischen beiden Rheinfelden, so Reichert-Moser.

Kopf und Herz des Teams

Die Publikation sei „ein Brückenschlag von Rheinfelden zu Rheinfelden im Zeitraffer.“ Christian Medweth hob die Mitwirkenden des Redaktionsteams hervor. Gustav Fischer sei der Kopf des Teams, die Journalistin Petra Wunderle das Herz, denn sie habe mit „viel Liebe, Zuneigung und Passion“ Interviews mit Zeitzeugen geführt. Ein Dank galt der Leiterin des Stadtarchivs, Sabine Diezinger, die alle Fakten gecheckt und das Team beraten habe. Medweth dankte dem THW, das die Broschüre in die Haushalte verteilt.

Der „Brückenschlag“ sei „toll gelungen“, lobte Klaus Schäuble in Doppelfunktion als Filialbereichsleiter der Sparkasse und Vorstandsmitglied des Fördervereins. Die Latscharis begleiteten die Feier mit Dixieland-Sound. Nach dem Motto „100 Jahre – 100 geladene Gäste“ erhielten alle Besucher ein Exemplar des „Brückenschlags“.