Am Schluss war die Diga doch noch auf der Sonnenseite. Nach dem verregneten Wochenende sind am Sonntag viele Besucher zu Schloss Beuggen gekommen. Die 18. Gartenmesse Diga hat ihre Magnetfunktion eindrucksvoll bestätigt.

Die Diga auf Schloss Beuggen bekam doch noch die Sonnenseite zu spüren.
Die Diga auf Schloss Beuggen bekam doch noch die Sonnenseite zu spüren. | Bild: Petra Wunderle

Bei den Gästen kam das von Veranstalter Dieter Maier und seinem Team ausgetüftelte Konzept an, das bei einem interessanten Angebotsmix auch mit beliebter Gastronomie punktete. „Die meisten Besucher kamen am Sonntag, als die Sonne von Beginn an schien“, erklärt Maier. „Freitag war mäßig, Samstag gut, Sonntag sehr gut.“

Prächtig: Diese Besucherinnen bewundern die üppig blühenden Hortensien in rosa.
Prächtig: Diese Besucherinnen bewundern die üppig blühenden Hortensien in rosa. | Bild: Petra Wunderle

Im vergangenen Jahr, in dem die Messe auch schon mit Hygienekonzept stattgefunden hat, waren 6500 Besucher gekommen, 2019 waren es knapp 12.000. Wie viele in diesem Jahr kamen, will Maier noch nicht verraten. Die Pandemie habe etwa 20 Prozent Besucher gekostet, was aber voraussehbar gewesen sei, so Maier. Von den 150 angemeldeten Ausstellern seien 20 ohne Abmeldung nicht erschienen.

Vielfältig: Interessiert sehen sich die Gäste die große Auswahl an Pflanzen an.
Vielfältig: Interessiert sehen sich die Gäste die große Auswahl an Pflanzen an. | Bild: Petra Wunderle

Beeindruckt waren die Besucher offenbar von der Parkplatzlösung, denn aufgrund der Niederschläge waren die Parkplätze am Schloss unbenutzbar. Daher hat der Veranstalter die Richterwiese zum Großparkplatz gemacht. Von dort fuhr ein Bus im 20-Minuten-Takt zum Reichle-Hof. „Der Pendlerbus wurde super angenommen“, freut sich Maier.

Gemütlich: Die Besucher freuten sich auch über das gastronomische Angebot während der Diga am Rhein.
Gemütlich: Die Besucher freuten sich auch über das gastronomische Angebot während der Diga am Rhein. | Bild: Petra Wunderle

Am Samstag hätten sich viele auf den Abendverkauf gefreut. Dieser hat anfänglich auch stattgefunden, aber, so Maier: „Um Punkt 20 Uhr kam ein sintflutartiger Platzregen und die Leute sind geflüchtet. Da war es logischerweise fertig mit der Abendveranstaltung.“

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Nichtsdestotrotz waren allenthalben nur positive Worte zu vernehmen. Susi Le Clair aus Schopfheim, die mit ihrer Schwester zu den Dauergästen der Diga gehört, beschreibt es so: „Spannend, abwechslungsreich, gemütlich und man findet immer etwas.“

Fröhlich: Diese kleine Besucherin freut sich über eine eigene Blume.
Fröhlich: Diese kleine Besucherin freut sich über eine eigene Blume. | Bild: Petra Wunderle

Bürgermeisterin Diana Stöcker spazierte am Samstag über die Diga und attestierte: „Ich bin froh, dass sie stattfinden konnte. Das schenkt den Menschen Hoffnung. Ein Kompliment an Dieter Maier, dass er die Veranstaltung durchgeführt hat und das unternehmerische Risiko eingegangen ist.“ Auch nächstes Jahr soll die Diga wieder stattfinden, traditionell am dritten Wochenende im Juli.