Der Gewerbeverein fordert, dass die kommunalen Corona-Testmöglichkeiten ausgebaut werden und bietet seine Hilfe an. Das bisherige Angebot werde „den Notwendigkeiten in der Stadt nicht gerecht“, schreibt der Vorsitzende Gustav Fischer an Bürgermeisterin Diana Stöcker. Das Testzentrum an der Friedrichstraße bietet montags und donnerstags ohne Anmeldung für je zwei Stunden Tests an, dienstags und donnerstags gibt es den kostenlosen Bürgertest bei Friseurin Heike Brombacher in der Güterstraße 1D, ebenfalls ohne Anmeldung. Zusätzlich bietet Brombacher Tests nach Terminvereinbarung an, ebenso wie die Rosen- und Löwenapotheke. Im Interesse des Handels und Gewerbes in der Innenstadt sei es aber unerlässlich, weitere Testmöglichkeiten zu schaffen. „Rheinfelden darf den Anschluss nicht verpassen, denn auch nach Corona muss es ein Leben in unserer Stadt geben.“

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Da das Land die Kommunen finanziell unterstütze, müsse ein Angebot, wie es etwa Grenzach-Wyhlen vorhält, möglich sein. Dort testet an jedem Wochenende von 9 bis 19 Uhr das Einsatzrettungsteam – ein Rheinfelder Verein. Dieser hatte auch Kontakt zur Rheinfelder Verwaltung aufgenommen, wie Stöcker auf Nachfrage erklärt. „Da hatten wir aber bereits die Kooperation mit der Caritas abgeschlossen.“ Deren Mitarbeiter könnten die Stunden im Testzentrum erhöhen. Dies gelte jedoch nicht für die Verwaltungsmitarbeiter, die die administrativen Arbeiten übernehmen. Hier kann sich Stöcker die Unterstützung des Gewerbevereins vorstellen. Die WST (Wirtschaftsförderung und Stadtmarketing) werde auf den Handel zugehen, etwa mit Schulungsangeboten, um eigene Tests anzubieten.

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„Außerdem führen wir gerade finale Gespräche mit einer weiteren Einrichtung, welche die noch nicht abgedeckten Zeiträume füllen wird“, so Stöcker. Sie rechne damit, dass dieses Angebot nächste Woche steht. Seit Montag werde auch bei der Wohnwelt in der Schildgasse getestet. Ganz aktuell dürfte sich die Lage etwas entspannen, da von Sonntag an die Bundesnotbremse im Landkreis Lörrach nicht mehr gilt.