Mehr als sieben Kilo Wasserpfeifentabak haben Beamte am Rheinfelder Grenzübergang aus einem Wagen gefischt. Die erlaubte Freimenge beträgt 250 Gramm.

Fahrzeug mit Freiburger Kennzeichen

Laut Mitteilung ereignete sich der Vorfall bereits am 21. Januar. An diesem Tag kontrollierten Beamte des Hauptzollamts Lörrach ein Fahrzeug mit Freiburger Kennzeichen. Mit dem Fahrer saßen in dem Fahrzeug ein junges Ehepaar aus Freiburg und deren zwei kleine Kinder. Zum Reiseweg gab der Fahrer an, sie kämen vom Flughafen Zürich, er habe die Familie dort abgeholt.

Auf der Heimreise aus dem Libanon

Der Familienvater erklärte auf die Frage nach mitgebrachten Waren, man sei auf der Heimreise aus dem Libanon, im Gepäck befände sich nur Kleidung. Die Beamten entschlossen sich zu einer Gepäckkontrolle und fanden schon im ersten Koffer Utensilien für eine Wasserpfeife. Er wisse nicht, was das sei, gab der Mann an, auch werde bei ihnen zu Hause wegen der kleinen Kinder nicht geraucht.

Beamte werden nach und nach fündig

Kaum ausgesprochen, fand einer der Zöllner eine 50-Gramm-Packung Wasserpfeifentabak. Schließlich förderte die junge Frau 40 weitere solcher Tabakpäckchen zu Tage. In den Koffern verteilt, steckten zwischen Kleidungsstücken zusätzlich 80, dem Aufdruck und der Erklärungen der Frau nach, mit Gewürzen gefüllte Packungen. Tatsächlich handelte es sich bei deren Inhalt aber auch um Wasserpfeifentabak. Insgesamt ergab sich so eine Menge von mehr als sieben Kilogramm unversteuerten Wasserpfeifentabaks.

Und dann gibt es da noch ein Smartphone

Dann noch auf die Verpackung eines Smartphones angesprochen, die sich ebenfalls in einem Koffer befand, gab die Frau schließlich zu, Tabak und ein neues Smartphone, das man ihr im Libanon geschenkt habe, gehörten ihr. 250 Gramm des Rauchtabaks konnten ihr als Freimenge belassen werden, für die restliche Menge musste sie Zoll, Tabaksteuer und Einfuhrumsatzsteuer entrichten.

Hübsche Summe für Zoll und Steuern

Einschließlich der Abgabe für das Smartphone bezahlte die Frau schließlich knapp 1100 Euro. Schließlich konnte die Familie ihren Weg fortsetzen. Den Ausgang des Strafverfahrens hat die Frau noch abzuwarten. „Hätte sie oder ihr Ehemann die mitgebrachten Waren gleich ehrlich angemeldet, wäre der Frau das Verfahren und der ganzen Familie die Aufregung erspart geblieben“, schreibt der Zoll abschließend.