Herr Zimmermann, am Anfang eine ganz persönliche Frage: Sie traten im März dieses Jahres Ihren Vorstandsposten unter dem Namen Timo Ganter an und heißen jetzt Zimmermann, was bedeutet das?

(lacht) Ganz einfach, ich habe meine große Liebe geheiratet und entschied mich für ihren Familiennamen.

Ein Sprichwort sagt: Neue Besen kehren gut. Haben Sie neue Ideen für die neue Saison, oder läuft alles nach dem gewohnten Strickmuster ab?

Dieses Jahr wurden einige Posten im Vorstand neu besetzt. Natürlich wurden in der neuen Amtsperiode auch neue Ideen eingebracht. Viele altbewährte Vorgehensweisen wurden natürlich aber auch für die neue Saison übernommen. Wir können stets auf die Erfahrung der anderen Mitglieder zurückgreifen.

Wie heißt das sportliche Ziel der TuS-Ringer in der Saison 2018?

Das sportliche Ziel an erster Stelle ist, dass alle Athleten verletzungsfrei durch die Runde kommen. Dies ist auch mein persönlicher Wunsch. Bei der ersten Mannschaft setzen wir uns das wiederholte Erreichen des Halbfinales als Ziel. Für die zweite und dritte Mannschaft streben wir einen guten mittleren Tabellenplatz an. Erfreulich ist auch, dass dieses Jahr einige Nachwuchsathleten den Sprung in die Aktivmannschaften geschafft haben.

Timo Zimmermann
Timo Zimmermann ist 30 Jahre alt, verheiratet; neben dem Hobby Ringen und TuS-Adelhausen sind Jagen und Fahrrad fahren seine Leidenschaft. | Bild: Petra Wunderle

Auf welche Begegnungen dürfen sich Anhänger besonders freuen?

Auf die südbadischen Begegnungen gegen die RKG Freiburg, den ASV Urloffen und als Highlight das Derby gegen unsere Nachbarn aus dem Wiesental, der RG Hausen-Zell.

Sie sind selbst ein begeisterter Ringersportfan, was ist aus Ihrer persönlichen Sicht das Besondere an dieser Sportart?

Ringen ist eine Sportart, die in hohem Maße soziales Verhalten, Disziplin und Teamfähigkeit fördert, und die lehrt, Siege und Niederlagen anzuerkennen. Das Eindrucksvolle am Ringen ist zudem, dass sich die Athleten auf der Matte verausgaben und sich nichts schenken, aber man sich nach dem Kampf immer freundschaftlich begegnet.

Sie leben in Hausen und sind schon einige Jahre in Adelhausen dabei. Wie sind Sie zu diesem Verein gekommen und was bedeutet er für Sie?

Von Bekannten aus Maulburg wurde ich als Kind mit nach Adelhausen zu den Kämpfen mitgenommen. Die Stimmung und der Verein gefielen mir dann so gut, dass ich schon bald selbst Mitglied im Verein wurde. Mit einigen Mitgliedern haben sich gute Freundschaften entwickelt. Die letzten Jahre habe ich viel im Hintergrund mitgearbeitet, um den Verein zu unterstützen.

Die Heimkämpfe des TuS Adelhausen genießen seit vielen Jahren einen legendären Ruf in der Ringerszene und in der ganzen Region. Neben hochkarätigem Sport bedeutet es für viele Besucher auch ein gesellschaftliches Highlight. Soll das in Zukunft so bleiben?

Das stimmt. Die Stimmung in einer vollen Sparkassenarena ist kaum zu übertreffen. Das ist auch das ganz Besondere bei uns auf dem Dinkelberg. Wir wollen natürlich alles daransetzen, dass dies auch weiterhin so bleibt und viele Besucher den Weg zu uns nach Adelhausen finden und unsere Mannschaften anfeuern. Dies ist aber alles nicht möglich ohne die zahlreichen Helfer, die seit Jahren bei jedem Heimkampf unserer Mannschaften zur Stelle sind und den Verein tatkräftig unterstützen. Dies ist nicht selbstverständlich und ich möchte mich hier an dieser Stelle nochmals herzlich dafür bedanken.

Fragen: Petra Wunderle

 

Eröffnungskämpfe in der Sparkassenarena in Adelhausen: Samstag, 8. September, 14 Uhr, TuS Adelhausen II gegen RKG Reilingen-Hockenheim. Samstag, 15. September, 19.30 Uhr, TuS Adelhausen I gegen ASV 08 Hüttigweiler.