Rheinfelden Teure Rosen zum Tag der Liebe: Preise steigen am Valentinstag

Am Valentinstag ist in den Rheinfelder Blumenläden der Klassiker gefragt – und nicht nur da. Preise sind am Valentinstag höher als sonst.

Der heutige Aschermittwoch ist der 14. Februar. Das bedeutet, dass neben dem Beginn der Fastenzeit mit dem Valentinstag auch der Tag der Liebe gefeiert wird. Während nicht wenige Paare Letzteren ganz bewusst ignorieren, nutzen ihn andere, um der oder dem Liebsten mit einer kleinen Aufmerksamkeit – meistens Blumen – seine Zuneigung zu zeigen.

Dabei liegt, zumindest in den Blumenläden in Rheinfelden, mit der roten Rose nach wie vor der Klassiker hoch im Kurs. Am 14. Februar würden deutlich mehr von ihnen gekauft als an normalen Tagen, sagt Elisabeth Kafka, Inhaberin des Blumenladens Renner. Neben Rosen sind auch Sträuße und Gestecke aus bunten Frühlingsblumen gefragt, aber eben nicht so sehr wie die Königin der Blumen. Bei Steul sieht das ähnlich aus. Floristmeisterin Cornelia Debatin hat für den Valentinstag deutlich mehr Sträuße als sonst vorbereitet, vor allem rote Rosen. Diese gehen auch in dem Blumencenter am Tag der Liebe besonders gut.

Da Rosen im Winter aber nicht in rauen Mengen wachsen und der Tag der Verliebten ja nicht nur in Rheinfelden gefeiert wird, sondern auch und vor allem in den USA, Großbritannien und weiteren Ländern, fallen diese schon mal etwas teurer aus als an anderen Tagen. „Wir können die Rosen gar nicht so teuer verkaufen, wie wir es eigentlich müssten“, erklärt Marianne Hassler von Blumen Kaiser. Schließlich wolle man die Kunden wieder sehen. Ein Preis von acht bis neun Euro für eine einzelne Rose der Qualität „A1“, den man laut Hassler eigentlich verlangen müsste, würde viele aber sicher abschrecken. Der Preis normalisiere sich nach dem Valentinstag schnell wieder. Auch wenn man sich im Blumenladen auf den Valentinstag freue, sei dieser doch immer ein wenig unberechenbar. Man wisse nie genau, wie groß die Nachfrage sei, Personal und Material müssten aber natürlich zur Verfügung stehen, sagt Marianne Hassler.

Privat bekommt sie übrigens keine Blumen zum Valentinstag, dafür aber regelmäßig unter dem Jahr. „Mein Mann überrascht mich immer wieder“, sagt sie. Am 14. Februar kaufe er jedoch nichts. „Da weiß er, dass ich eh im Stress bin.“ Dennoch findet Hassler es schön, wenn zum Valentinstag Blumen verschenkt werden. „Es geht um die Geste.“

Die ein oder andere besonders glückliche Dame soll am Valentinstag übrigens sogar Schmuck bekommen. Das zumindest bestätigt der Goldschmied Felix Ihringer, Inhaber des gleichnamigen Juwelierladens. So sei zwar keinesfalls von einem „Hype“ zu sprechen, wie in die Werbung gerne suggeriere, dennoch kämen durchaus einige Herren vor dem 14. in den Laden, um etwas Schönes für die Partnerin zu auszusuchen. Dabei handle es sich wohlgemerkt um „kleine Aufmerksamkeiten“, also keine Diamant- und Goldketten, sondern eher einen silbernen Anhänger oder Ähnliches.

Und tatsächlich sei auch die Nachfrage nach Verlobungsringen in den vergangenen vier Wochen leicht angestiegen, sagt Ihringer. Er könne sich daher vorstellen, dass der ein oder andere heiratswillige Mann den 14. Februar nutzt, um seiner Liebsten die Frage aller Fragen zu stellen.

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