Sven Kuhlmann (CDU) ist neuer Ortsvorsteher von Nordschwaben. Er trat in der öffentlichen Sitzung am Mittwoch die Nachfolge von Rita Rübsam an, die über 20 Jahre hinweg das Amt der Ortsvorsteherin ausübte. Zum stellvertretenden Ortsvorsteher wurde Dietmar Kiefer (FW) gewählt.

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Sechs Ortschaftsräte leisten den Eid

Als neu gewählte Ortschaftsräte auf die Gemeindeordnung verpflichtet wurden neben Sven Kuhlmann und Dietmar Kiefer, Stefan Kuny (FW), Uwe Kuhlmann (SPD) und Andreas Nußhardt von der Unabhängigen Dorfliste (UDL). Nicht anwesend war in der Sitzung Jürgen Wiedmann (UDL), der sich aus Krankheitsgründen hatte entschuldigen lassen.

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Vier sind nicht mehr dabei

Mit sehr persönlichen Worten verabschiedete zuvor die bisherige Ortsvorsteherin Rita Rübsam die aus dem Ortschaftsrat ausscheidenden Mitglieder. Dazu zählten Werner Brandl (FW), Eveline Nußhardt (FW) und Stefan Tscheulin (FW). Werner Brandl gehörte dem Gremium als Nachrücker für drei Jahre an, Eveline Nußhardt, die auch Stellvertreterin von Rita Rübsam war, arbeitete im Ortschaftsrat fünf Jahre lang mit.

Lob für Stefan Tscheulin

Mit Lob und Anerkennung bedachte Rita Rübsam Stefan Tscheulin, der 20 Jahre lang als Ortschaftsrat tätig war und der nun aus beruflichen Gründen nicht mehr kandidierte. Wörtlich sagte die scheidende Ortsvorsteherin: „Das will etwas heißen.“ Stefan Tscheulin habe über zwei Jahrzehnte hinweg das Dorf direkt und indirekt mitgestaltet, wofür ihm großer Dank gebühre.

Rita Rübsam ist noch im Gemeinderat

Eveline Nußhardt übernahm danach die Verabschiedung von Rita Rübsam, die fortan den Ortsteil nur als Gemeinderätin vertreten sein wird. Ihr attestierte die ehemalige stellvertretende Ortsvorsteherin ein Mensch zu sein, dem die Ideen zum Wohle des Dorfes niemals ausgegangen seien.

Rita Rübsam selbst sagte, sie sei stolz darauf, dass sie ihrem Heimatdorf über 25 Jahre als Ortschaftsrätin und über 20 Jahre hinweg als Ortsvorsteherin dienen durfte. Besonders erfreut zeigte sie sich darüber, dass während all der Jahre der gemeinsamen Arbeit zum Wohle des Dorfs die Parteienzugehörigkeit der Räte nie eine Rolle gespielt habe.