Schweizer Rheinfelden stellt seit einiger Zeit das Modell des Rheinsteges im Rathaushof aus, weil gegen den knappen Ja-Beschluss der Gemeindeversammlung zum Zusatzkredit von SVP und GLP das Referendum ergriffen wurde. Am Modell-Info-Stand dürfen nun die Befürworter und die Gegner ihre Argumente präsentieren, bis die endgültige Abstimmung am 20. Oktober abgeschlossen sein wird. Spricht sich die Mehrheit der Stimmbürger von Rheinfelden/Schweiz für Zusatzkredit aus, wird der Steg noch in diesem Jahr einen Baustart erfahren, bei einem mehrheitlichen „Nein“ ist das Projekt nicht zu verwirklichen.

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Während des Herbstmarkts in der Marktgasse ergriffen kürzlich die Befürworter des Steges die Gelegenheit mit einigen der 36 Persönlichkeiten, die auf Plakaten für ein „Ja“ werben, die Sachlage für ihre Unterstützung das Stegprojektes den Marktbesuchern zu erklären.

Laut Peter Schole, dem Präsidenten der IG Pro Steg, sind sehr viele Leute der Einladung gefolgt, das Steg-Modell zu besichtigen. „Sofort wurde klar, dass Bewohner der umliegenden Gemeinden – inklusiv Rheinfelden/Baden – sehr für den Steg sind und nicht verstehen, warum der nicht schon lange gebaut ist“, schreibt Scholer in einer Pressemitteilung. Diese Regio-Unterstützung der Bevölkerung sei Grund, warum IBA und die Agglo-Basel den Steg, so sehr – auch finanziell – unterstützen würden. Die Region Basel habe ein großes Interesse an diesem Steg, da jeder neue Rheinübergang ein Gewinn sei. „Zusammen mit dem Ausbau – oder der Elektrifizierung der Hochrein-Bahnstrecke Basel–Koblenz wird der Umwelt-Verkehr sinnvoll gefördert und attraktiv“, wirbt Scholer weiter

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Nun hoffe er, dass die Stimmberechtigten aus Rheinfelden/Schweiz am 20. Oktober ein „Ja“ in die Urne legen würden. Um das nochmals zu bekräftigen, wird von den Steg-Befürwortern am kommenden Samstag, 12. Oktober, zwischen 11 und 12 Uhr beim Steg-Standort auf Schweizer Seite (Flossländeweg-Ende beim Rheinuferweg) ein Schluss-Event-Apéro abgehalten.