Rheinfelden-Herten St. Josefshaus Werkstätten ehren 20 Mitarbeiter

Beim Fest der Jubilare wurden 20 Mitarbeiter der St. Josefshaus Werkstätten für ihre langjährige Betriebstreue geehrt. Zudem wurden zehn Mitarbeiter in den Ruhestand verabschiedet. Geschäftsführer Christoph Dürdoth ging in seiner Festrede auch auf die neuen Herausforderungen ein, die jetzt auf die Werkstätten zukommen.

Rheinfelden-Herten – 20 Beschäftigte wurden auf dem Fest der Jubilare der St. Josefshaus Werkstätten in Rheinfelden-Herten geehrt. In der festlich geschmückten Mehrzweckhalle des St. Josefshauses bedankten sich Vorstand und Werkstattleitung für die langjährige Betriebstreue. Zehn Beschäftigte wurden in den Ruhestand verabschiedet, informieren die St. Josefshaus Werkstätten in einer Pressemitteilung. Der stellvertretende Leiter der Werkstätten St. Josefshaus, Johannes Steinegger, hieß in Vertretung des Leiters des Bereiches Arbeit und Beschäftigung, Joachim Trüby, die Gäste und Jubilare Willkommen und führte durch das Programm.

Im Mittelpunkt stand dabei die Ehrung der Arbeitsjubilare. Unter viel Beifall stellte Steinegger jeden Jubilar in einem unterhaltsamen und informativen Kurzporträt vor. Mit ganz persönlichen Worten der Anerkennung und Wertschätzung erhielten sie anschließend von der Vorständin des St. Josefshauses Birgit Ackermann und ihrem jeweiligen Abteilungsleiter Urkunden und Geschenke überreicht.

Der Geschäftsführer Christoph Dürdoth sprach in seiner Festrede von den neuen Herausforderungen, die jetzt auf die Werkstätten zukommen. Das Ziel ist die Teilhabe am Arbeitsleben auf dem ersten Arbeitsmarkt. Es sei unbestritten, "dass es mehr Möglichkeiten auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt und mehr Ideen für innovative Arbeitsmöglichkeiten für Menschen mit Behinderung geben muss", so Dürdoth. Er bemängelte jedoch in diesem Zusammenhang, dass die Werkstätten politisch nun häufig in eine Ecke gestellt werden, "die ein völlig falsches Licht auf die gute und wichtige Arbeit dort wirft".

So gab er zu bedenken, ob die Werkstätten nicht auch in Zukunft eine wichtige Rolle spielen könnten. Denn "mit der stufenweisen Einführung des Bundesteilhabegesetzes stellt sich die Frage, ob und wie die Konsequenzen für Menschen mit Lernschwierigkeiten und schweren mehrfachen Behinderungen im Kontext des Themenfeldes Arbeit entwickelt werden" können. Dürdoth stellte die Frage in den Raum:"Werden die Interessen dieser Menschen gehört und werden sie beteiligt?"

Die Geehrten

  • Zehn Jahre: Stefan Heydeck, Jens Brödlin, Christine Döbele, Tabea Schöni, Ulrike Jung und Andreas Dinkel.
  • 25 Jahre: Zorica Brugger, Yvonne Köster, Peter Cirillo, Sandra Bartler, Wolfgang Rall und Christian Steiert.
  • 40 Jahre: Dieter Baumstark, Herbert Ketterer, Ruth Knauff, Brigitte Bercher, Manfred Dumm, Erika Kreiser, Alfred Rudolf und Ludwig Endl.
  • Verabschiedung: In den Ruhestand wurden beim Fest der Jubilare Verena Poeschel, Jürgen Brugger, Daniel Frei, Richard Oess, Karl-Heinz Matt, Karl-Heinz Löffler, Klaus Scheitacker, Rosalinde Kretz, Kurt Gerstner und Johann Glaser verabschiedet.

Ihre Meinung ist uns wichtig
Außergewöhnliche Geschenkideen für Ihre Liebsten
Neu aus diesem Ressort
Rheinfelden
Rheinfelden
Rheinfelden
Rheinfelden
Rheinfelden
Rheinfelden
Die besten Themen
Kommentare (0)
    Jetzt kommentieren