Mit swingenden und andächtigen Songs begeisterte der Gospelchor St. Josef die Besucher in der Sankt-Felix-und-Regula-Kirche. Auch starke Soloauftritte boten Sängerinnen und Sänger des Laienchors. Beschwingt spielte die dreiköpfige Band auf und der Gospelchor St. Josef marschierte zum Auftritt in der Sankt-Felix-und-Regula-Kirche in Nollingen ein. Der Chor stellte sich hinter den Musikern auf und setzte klangstark zum Song „Get together“ an.

Publikum klatscht mit

Die jazzige Musik und die Lebendigkeit der Darbietung griffen sofort auf das Publikum über, das begeistert den Rhythmus mitklatschte. Bei den Songs des christlich-afroamerikanischem Musikstils war auch hier die Botschaft deutlich, dass in allen Zeiten der Not der Glaube an Gott Hilfe und Zuflucht bietet. Zwischen den Liedern wandte sich die zweite Vorsitzende Barbara Pfeifer als Moderatorin an das Publikum, um den nächsten Song anzukündigen oder die englischen Namen zu übersetzen.

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Nur wenige Plätze waren in der Kirche frei geblieben. Das Konzert meisterten elf Sängerinnen und fünf Sänger des 20 Mitglieder starken Chors. Während das Publikum und der Rest der Kirche in Dunkelheit gehüllt waren, waren auch Chor und Musiker nur spärlich in rotes Licht getaucht. Keine Show, sondern der musikalische Vortrag stand im Vordergrund.

Magisches Ambiente

In der ruhigen Atmosphäre ließ sich gut in der Musik versinken. Das fast magische Ambiente passte sowohl auf die schnellen, stimmungsmachenden Gospels mit swingendem Chor wie auch die langsameren, andächtigen Titel. Auch einzelne Sänger zeigten sich stimmstark. Das ruhige Lied „Thy word“ sangen Romy Marty und Günter May im Duett, von Chor und Band untermalt.

Frohe Botschaft der Lieder

Der Vortrag umfasste 17 Titel, darunter auch neu eingeprobte Stücke, die der Chor mit viel Schwung und Gefühl darbot. Harald Günther begleitete am Schlagzeug den Chor und Markus Koch spielte das E-Piano. Als neuer Mann war Bernd Schöpflin am Bass dabei. Beim Titel „Rock my soul“ konnten sich die Musiker aber zurück lehnen. Den Song gab der Chor nicht nur a-cappella wieder, sondern auch Julia Parletta brillierte mit einem zweiten Soloauftritt, nachdem sie schon bei dem Gospel „People need the Lord“ ein Solo gesungen hatte. Sehnsuchtsvoll wurde es mit „Come back“ und dem Soloauftritt von Carmen Saporito. May sang noch ein Solo zum Einstieg in den Song „Going to the Holy City".

 

Gegründet vor 21 Jahren

Der Gospelchor St. Josef wurde vor 21 Jahre gegründet. Der Chor versteht sich als ein Laienchor. Sängerinnen und Sänger brauchen keine musikalische Ausbildung. „Es wird kein Anspruch auf gute Stimme gelegt, sondern auf Spaß“, sagte Pfeifer, die um neue Mitglieder für den Chor warb. Das Programm hatte Dirigent Nikos Iberra Mante gestaltet und die Liedauswahl kam beim Publikum gut an. Die frohe Botschaft der Lieder und der stimmungsvolle Auftritt des Gospelchors bekamen einen großen Applaus. Die Zugabe wurde lautstark verlangt. In der nun völlig abgedunkelten Kirche hielten die Sänger Lichtlein in den Händen und gaben dem Wunsch des Publikums mit der Zugabe von „Shine, Jesus, shine“ nach.