Beim Ferienprogramm auf der Markhofranch konnten sich die Kinder wie die Cowboys im Wilden Westen fühlen. Nachdem der Stall ausgemistet und die Pferde geputzt waren, ging es zur Ausfahrt mit der Kutsche.

Das könnte Sie auch interessieren

Ein arbeitsreicher Vormittag

Eine Kutschfahrt macht gleich doppelt so viel Spaß, wenn man vorher selbst den Stall ausgemistet und die Pferde dafür hergerichtet hat. Beim Ferienangebot auf der Markhofranch ist sie für die Kinder der krönende Abschluss nach einem arbeitsamen Vormittag mit den Pferden. Entlang der Bahnlinie geht es vom Markhof nach Herten und über die Hauptstraße wieder zurück.

Das könnte Sie auch interessieren

Kinder lieben die tollen Tiere

„Ich mag, dass Pferde so schnell laufen können und sie so wunderschöne Tiere sind und uns Menschen helfen, wenn sie zum Beispiel Kutschen ziehen“, sagt die siebenjährige Lotte aus Minseln. Auch andere Kinder sind begeistert von der Kutschfahrt. „Der Ausflug war sehr unterhaltsam. Ich habe ganz viel gesehen. Brombeeren, Obstbäume und andere schöne Pflanzen“, meint die zehnjährige Ophelia, die bei Lotte zu Besuch ist.

Ein bisschen wie im wilden Westen

Einen Tag wie die Cowboys im Wilden Westen ermöglicht der Förderverein Markhofranch acht Kindern im Alter von sechs bis zehn Jahren als Ferienangebot. Jedes Jahr beteiligt sich der Förderverein mit vier Angeboten am Sommerferienprogramm der Stadt: Zwei Mal mit Kutschfahrt und zwei Mal mit Reiten. „Es kommen vor allem pferde-begeisterte Mädchen. Diesmal ist auch ein Junge dabei“, sagt Petra Frank-Schweikert, die als Pferdetherapeutin auf der Markhofranch arbeitet und im Förderverein mitwirkt.

Sicherheitsregeln sind wichtig

Zu Beginn haben Frank-Schweikert und ihre Kollegin Sandra Mroß den Kinder Sicherheitsregeln für den Umgang mit Pferden beigebracht: geschlossene Schuhe, kein lautes Schreien und mit Abstand hinter einem Pferd vorbei laufen. Dann wurden der Stall ausgemistet und die Pferde geputzt. „Die Kinder lernen an so einem Vormittag schon sehr viel“, meint Frank-Schweikert.

Teilnehmer berichten über ihre Arbeit

„Ich habe den Hof gefegt. Das war ganz schön anstrengend“, meint die zehnjährige Melina aus Nollingen, aber das Pferde striegeln und die Kutschfahrt haben ihr viel Spaß gemacht. „Ich habe gelernt, dass man Pferde ganz ruhig behandeln muss, nicht rumschreien und so.“ Auch die sechsjährige Katharina aus Karsau ist begeistert. „Das Striegeln hat mir gut gefallen. Da macht man so kreisende Bewegungen.“ Zum Abschluss wird noch ein Feuer angefacht. Und während die Betreuerinnen alles zum Grillen richten, spielten die Kinder noch eine Runde Fangen.