Zu einem folgenschweren Unfall kam es am Montagnachmittag auf der B34 an der so genannten "Alukreuzung". Gegen 16.40 Uhr befuhren ein Renault Clio und ein Suzuki hintereinander die B34 von Rheinfelden in Richtung Karsau.

Im Einmündungsbereich der B316 kam der 23-jährige Renault-Fahrer möglicherweise nach einem Überholmanöver nach links von der Fahrbahn ab und prallte ungebremst gegen die dortige Lichtzeichenanlage.

In der Folge drehte sich der Renault gegen den Uhrzeigersinn um fast 180 Grad, überschlug sich und blieb schließlich auf dem Dach liegen. Beim Ausdrehen prallte der Renault mit dem Heck gegen den dahinter bzw. daneben fahrenden Suzuki, der durch den Aufprall ebenfalls um 180 Grad gedreht wurde und dann zum Stillstand kam.

Der Renault-Fahrer war nicht angeschnallt und wurde schwer verletzt. Er wurde mit dem Rettungshubschrauber in eine Klinik geflogen. Die 54-jährige Suzuki-Fahrerin wurde leicht verletzt und vom Rettungsdienst in ein Krankenhaus gebracht.

Ein in Gegenrichtung an der Ampel wartender Opel wurde durch herumfliegende Fahrzeugtrümmer beschädigt. Der Renault und der Suzuki wurden stark beschädigt und mussten abgeschleppt werden. Es entstand Sachschaden von über 16.000 Euro.

Die Straßenmeisterei Wollbach und die Freiwillige Feuerwehr Rheinfelden waren auch an der Unfallstelle. Während der Unfallaufnahme und der Rettungsarbeiten kam es zu größeren Verkehrsbehinderungen. Zur Klärung des genauen Unfallhergangs sucht die Polizei dringend Zeugen.

Zum Unfallzeitpunkt herrschte starkes Verkehrsaufkommen. Insbesondere in Richtung Bad Säckingen fahrende Fahrzeuglenker könnten das Geschehen beobachtet haben.

Sachdienliche Hinweise nimmt das Verkehrskommissariat Weil am Rhein entgegen (Tel. 07621/9 80 00).