Rheinfelden Reihenhäuser statt Rehgulasch auf dem Lamm-Areal

Auf dem Lamm-Areal in Degerfelden sollen zehn Reihenhäuser entstehen. Alessandro Stifani vom Unternehmen Deutsche Reihenhaus AG stellte dem Ortschaftsrat am Montag drei Planungskonzepte vor.

Das 1899 gegründete Unternehmen habe bundesweit schon mehr als 7500 Häuser gebaut, so Stifani. Auf dem 2360 Quadratmeter großen Areal sollen zwei Gebäudereihen mit je fünf Reihenhäusern à 145 Quadratmetern, mit Gärten und zwei Stellplätzen errichtet werden. Stifani erklärte, dass alle zehn Häuser über eine Technikzentrale und ein Blockheizkraftwerk versorgt werden sollen. Die Häuser mit Satteldach werden aus Fertigbetonteilen auf einer Bodenplatte errichtet und haben daher keine Unterkellerung. Sie verfügen über zwei Vollgeschosse und ein ausgebautes Dachgeschoss. Die Firsthöhe beträgt 10,42 Meter und die Traufhöhe 6,14 Meter.

Pro Haus soll es zwei offene Stellplätze geben. Der Parkplatz wäre von der Eichsler Straße zugänglich. Die drei Planungsvarianten unterschieden sich nur in der Ausrichtung der Häuser. Die erste Variante richtet die Hauseingänge beider Gebäudereihen nach Westen aus, sodass die Gartenparzellen im Osten liegen. In den beiden anderen Varianten wären sich die Reihenhäuser mit den Eingängen gegenübergestellt. Der Nachteil hierbei wäre, dass bei den westlichen Reihenhäusern Gärten und Schlafzimmer dann nach Westen zur vielbefahrenen Eichsler Straße ausgerichtet wären.

Ein Unterschied in den Konzepten war auch die versetzte Anordnung von zwei zu drei Häuser in einer Reihe gegenüber einer geradlinigen Gebäudeanordnung auf gleicher Höhe. „Das ist eine günstige Alternative zur Wohnung für Familien, die das erste Haus kaufen“, meinte Stifani. „Das Einstiegsmodell für die junge Familie.“

Die aufgelockerte Ansicht der Reihenhäuser gefiel den Ortschaftsräten besser als die blockmäßige Anordnung. Unisono befürworteten sie auch das erste Konzept mit der Ausrichtung der Hauseingänge nach Westen, damit die künftigen Bewohner in ihren Gärten nicht durch den Verkehr gestört würden. Alexandra Foglia von der Baurechtsabteilung erklärte, dass die Stadtplanung nicht ganz glücklich damit sei, dass die Reihenhäuser im Ortskern errichtet werden sollen, aber baurechtlich nichts dagegen einzuwenden sei.

Sie führte Überlegungen an, zwischen den Reihenhäuser im Süden zur Lörracher Straße eine zusätzliche Verbindungswand zu errichten, damit der Anblick mehr dem Ortskern entspräche. Diese Wand hätte auch eine Lärmschutzfunktion.

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