Oberbürgermeister Klaus Eberhardt bedauert in einer schriftlichen Bekanntmachung, dass „negative Votum“ der Bürger der Schweizer Schwesterstadt, weil er bis zuletzt gehofft habe, dass der Steg „als Symbol unserer grenzüberschreitenden Kooperation letzendlich auch die Zweifler überzeugt“. Trotz starker Förderung räumt er ein, dass die nicht zu erwartenden Kostensteigerung auf deutscher Seite stärker abgefangen werden konnte.

Dank für die Unterstützung

Eberhardt verweist darauf, dass sofort Schritte zur Rückabwicklung des Projekts eingeleitet wurden. Dazu gehört, dass alle amtlichen Stellen und Organisationen mit Dank für die Unterstützung informiert wurden. Gleichzeitig wurden sämtliche Planungsbüros und die Baufirma Strabag vom Votum des Referendums informiert und aufgefordert, sämtliche laufende Arbeiten sofort einzustellen. Die Endabrechung mit den Büros werde in den nächsten Wochen vollzogen, heißt es. Eberhardt erklärte, dass wegen der Kostensteigerung die Grundlage des festzustellenden Kostenbetrags für die Honorare von Bedeutung sei.

Zurücküberweisung der Zuschüsse

Die Zuschüsse der Interreg-Förderung von 276 765 Euro werden zurück überwiesen. Was die Stadt allein zu tragen hat, will die Verwaltung schnell ermitteln. Eine direkte Übertragung von Geldern wird es aber nicht geben. Dies „bedarf einer ausführlichen Beratung des Gemeinderats“.