Einmal im Jahr erklärt die Deutsche Stiftung Denkmalschutz einen Tag im Jahr zum Tag des offenen Denkmals. Damit erhält die Öffentlichkeit die Möglichkeiten, Bauwerke, die oft Privatleuten gehören, zu besichtigen, aber auch öffentliche Gebäude öffnen ihre Türen.

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Von Jahr zu Jahr neu überlegen

Die Stadt hat bei diesem Aktionstag in den vergangen Jahren nicht teilgenommen, für 2019 war aber geplant, die Adelbergkirche zu diesem Anlass vorzustellen. Die älteste Kirche der Stadt wird im September 120 Jahre alt. Da die geplanten Sanierungsarbeiten am denkmalgeschützten Dach aber noch nicht abgeschlossen sind, wurde die Teilnahme zurückgestellt, erklärt Pressesprecherin Chantal Hommes-Olaf auf Anfrage. Grundsätzlich wolle man sich in der Verwaltung von Jahr zu Jahr neu überlegen, ob sich ein Objekt für die Teilnahme am Denkmaltag anbietet. Das große Thema am kommenden Denkmaltag am Sonntag, 8. September, lautet „Moderne: Umbrüche in Kunst und Architektur“.

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1899 als evangelische Kirche gebaut

Die Adelbergkirche wird im September unabhängig vom Denkmaltag dennoch groß im Mittelpunkt stehen anlässlich der Einweihung des Gotteshauses vor 120 Jahren. 1899 wurde die Adelbergkirche als evangelische Kirche und damit als das älteste Gotteshaus der Stadt errichtet und am 17. September 1899 eingeweiht. Seit dem Jahr 1937 nutzt die alt-katholische Gemeinde diese Kirche für ihre Gottesdienste.

Gottesdienst mit Musik, danach festlicher Apéro

Aus Anlass des 120-jährigen Bestehens der Kirche lädt die katholische Pfarrgemeinde der Alt-Katholiken Hochrhein Wiesental zur Mitfeier ihres Jubiläumsgottesdienstes ein. Er findet am Sonntag, 29. September, 10.30 Uhr, statt. Der Schwäbisch Gmünder Organist Oliver Abele wird die Feier auf einer Truhenorgel von Orgelbau Steinhoff aus Schwörstadt mit dem Rheinfelder Gregor Schmitz an der Panflöte mitgestalten. Im Anschluss an den Gottesdienst findet ein festlicher Apéro vor oder, je nach Wetter, in der Kirche statt.

Privatbesitzer müssten mitmachen

Gabriele Zissel, bei der Wirtschaftsförderung für den Tourismus zuständig, möchte gerne, dass die Stadt die Chance nutzt, beim Denkmaltag ihre historischen Bauten zeigt. Sie räumt aber gleichzeitig ein, dass „wir uns schwer tun“. Ein „Hopping“ mit den Stadtführern war schon im Gespräch. Aber wichtig sei auch für die Teilnehmer, dass sie „irgendwo rein gehen können“, das heißt Privatbesitzer müssten mitmachen.