Herr Peitz, warum bietet der Ruderclub gleich zwei Kurse in Kooperation mit der VHS an?

Die Ruderkurse mit den Zertifikat „Gesundheitssport Rudern“ bieten wir seit zwei Jahren einmal im Frühjahr und einmal im Herbst über die VHS an. Für uns hat das den Vorteil, dass die Verwaltungsarbeit auf ein Minimum reduziert wird. Zudem finden auch Interessenten über das Angebot auf der Homepage der VHS zum Kurs, die sonst vielleicht nicht kämen.

Peter Peitz, Vorsitzender des Ruderclubs Rheinfelden.
Peter Peitz, Vorsitzender des Ruderclubs Rheinfelden. | Bild: Petra Wunderle

Bleiben manche auch nach dem Kurs dabei?

Ja, die Kurse sind für uns ein wichtiger Beitrag zur Gewinnung von neuen Mitgliedern. Da jedes Jahr aus unterschiedlichen Gründen Mitglieder unseren Verein verlassen, finden über die Ruderkurse regelmäßig neue Mitglieder zu uns.

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Der Sommer neigt sich dem Ende entgegen. Hat das jetzt überhaupt Sinn, mit dem Rudern zu beginnen?

Ja, mit dem Rudern zu beginnen ist gerade im Herbst sinnvoll, denn wir betreiben ganzjährig Rudersport. Lediglich bei zu starker Strömung oder bei einer Lufttemperatur unter minus vier Grad wird nicht gerudert. Hochwasser haben wir häufig in der Zeit von Mai bis Juli, sodass insbesondere Anfänger dann nur eingeschränkt rudern können. Im Winterhalbjahr kann fast durchgängig gerudert werden, die Temperaturen sind ja meisten über dem Gefrierpunkt. Der große Vorteil des Trainings im Winterhalbjahr ist die dann regelmäßig nur geringe Strömung des Rheins und das Fehlen der von Motorbooten und Ausflugsschiffen verursachten Wellen.

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Geht der Club auch mal woanders rudern?

In diesem Jahr werden wir Anfang Oktober ein mehrtägiges Rudertraining für Fitnessruderer am Lago Varese anbieten, zusätzlich zur jährlichen Ruderfreizeit über Pfingsten am Idrosee. Jährlich im Oktober wird eine Wanderfahrt organisiert, bei der viele aktive Ruderer gemeinsam ein bis dahin unbekanntes Gewässer erkunden.

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Viele reizt es schon, auf dem Rhein Wassersport zu betreiben, haben aber vielleicht auch Angst vorm Fluss

Das Anfängertraining erfolgt immer und das Fitnessrudern zumindest bei größerem Wellengang in breiteren, sogenannten „Gig-Booten“. Diese Boote sind recht lagestabil. Das Risiko, zu kentern, ist äußerst gering. Mir ist kein Rudertraining in den vergangenen zehn Jahren bekannt, bei dem ein Boot gekentert wäre. Dennoch ist es aus Sicherheitsgründen wichtig, dass jeder, der den Rudersport erlernen möchte, schwimmen kann und etwas Fitness mitbringt. Ich kann Ihnen sagen, dass Rudern generell zu den Sportarten mit einem sehr geringen Verletzungsrisiko gehört.

Fragen: Petra Wunderle

Zum Kurs: Der Kurs beginnt am Freitag, 13. September, 19 Uhr, im Clubgebäude, Warmbacher Straße 37; Samstag und Sonntag, jeweils von 9 Uhr bis 16 Uhr. Die Kursgebühr von 88 Euro beinhaltet auch das gemeinsame Mittagessen im Club.

Informationen im Internet:
http://www.ruderclub-rheinfelden.de