Pfarrer Peter Konetschny wird ab Dezember als leitender Pfarrer die Verantwortung tragen. Diese Personalentscheidung wurde am Sonntag in den Gottesdiensten der Seelsorgeeinheit bekannt gegeben.

Der künftige Leitende Pfarrer ist kein Unbekannter in Rheinfelden. Der 1960 in Mannheim Geborene wurde 1987 zum Priester geweiht und trat in St. Josef in Rheinfelden seine erste Vikarstelle an, die weitere Station waren von 1990 bis 1992 in der Münsterpfarrei. Danach war er Pfarradministrator in Konstanz-Dettingen und in -Dingelsdorf.

Von 1995 bis 2000 arbeitete er als Kooperator in den Pfarreien der früheren Seelsorgeeinheit Villingen Süd. Bis 2012 war er Leitender Pfarrer der früheren Seelsorgeeinheit Niedereschach. Danach war Konetschny bis August 2016 Militärpfarrer am Standort Leer. Seit September 2016 ist er Leitender Pfarrer der Seelsorgeeinheit Marxzell St. Markus im Dekanat Karlsruhe.

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Matthias Wößner als Referent des Dekanats Wiesental erklärt auf Anfrage am Sonntag: „Wir freuen uns sehr, dass es zeitnah geklappt hat.“ Mit Peter Konetschny „haben wir eine sehr gute Lösung“ und zwar nach Wunsch: „Er kennt die Gegend und die Menschen“, sagte Wößner.

Bis November wird es als Übergangslösung ein pragmatisches Novum nach einer Besonderheit im Kirchenrecht durch den Erzbischof geben: Wößner darf zusammen mit Pastoralreferent Kassian Burster-Hake die Verantwortung für die Seelsorgeeinheit in den Pfarreien als Nichtpriester übernehmen.