Rheinfelden OB Klaus Eberhardt setzt sich für Bahnhalt in Warmbach ein

Verkehrspolitische Gespräche zu Elektrifizierung der Hochrheinstrecke und Haltestelle Warmbach im Rathaus.

Bundestagsabgeordneter Armin Schuster, Beate Schuler, stellvertretende Abteilungsleiterin Verkehr im Landesministerium für Infrastruktur und Verkehr, und Heiko Focken von der Nahverkehrsgesellschaft BW besprachen am Dienstag mit Oberbürgermeister Klaus Eberhardt Fragen rund um die Elektrifizierung der Hochrheinstrecke und der Einrichtung eines weiteren Bahn-Haltepunkts im Stadtteil Warmbach. Eberhardt führte aus, dass die Elektrifizierung der Hochrheinstrecke in der Region ein zentrales Projekt zur Weiterentwicklung der Wirtschaft und zur ökologischen Lenkung der Pendlerströme in die Schweiz sei, von der beide Länder ungemein profitieren würden. Die Strecke würde derzeit schon stark genutzt, obgleich sie „der Entwicklung hinterherhinkt“, da die eingesetzten Diesel-Zugmaschinen schon veraltet seien.

Bei der Gelegenheit sprach er auch das für Rheinfelden wichtige Thema eines zusätzlichen Haltepunkts in Warmbach an. Der Stadtteil liegt günstig an der Bahnlinie und wird auch weiter wachsen. Weitere Gewerbeansiedlungen sind geplant. „Wir haben auch von den Gewerbebetrieben immer wieder Nachfragen nach einem Bahnanschluss in Warmbach“, so Eberhardt. Auch für Berufspendler sei ein Halt wichtig, dank der Autobahnbrücke auch für solche, die über den Rhein in den Bereich Augarten wollten.

Beate Schuler führte aus, dass die Elektrifizierung der Strecken auch Anliegen des Ministeriums sei. Heiko Focken, der für den Bereich Lörrach zuständig ist, verwies darauf, dass die Elektrifizierung wohl in drei oder vier Abschnitten umgesetzt werden müsse. Er meinte aber, dass die Verbindung Basel-Ulm darunter nicht leiden dürfte, übergangsweise wäre ein Umsteigen zwischen der elektrifizierten und der Diesel-Strecke vorstellbar, worauf aber der Fahrplan abgestimmt werden müsste. Auch die Einrichtung eines Haltepunkts in Warmbach müsse man prüfen, erklärte Focken, da auf der Strecke auch in anderen Kommunen zusätzliche Haltepunkte gewünscht werden und die Fahrplanzeiten eingehalten werden müssten.

Der Bundestagsabgeordnete Armin Schuster erklärte, dass er sich für die Rheinfelder Wünsche nach einem zusätzlichen Haltepunkt einsetzen werde. Aber die Landesregierung müsse entsprechende Prioritäten setzen.

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