Die Freiwillige Feuerwehr wird mit einem neuen Drehleiter-Fahrzeug ausgestattet. Wie in der Fortschreibung der Feuerwehrkonzeption festgelegt worden war, soll die alte Drehleiter mit Baujahr 1990 nach 30 Jahren im Dienst ersetzt werden. Der Hauptausschuss empfahl dem Gemeinderat einstimmig, für die Anschaffung des Fahrzeugs, des Aufbaus und der feuerwehrtechnischen Beladung zu stimmen. Die Kosten für diese drei Punkte liegen bei 735 750 Euro. Zusammen mit Zuschüssen wird das Fahrzeug deutlich günstiger als geplant.

Eigentlich eingeplant für die Anschaffung war ein Budget von 850 000 Euro. Die Stadt hatte sich um Zuschüsse bemüht, allerdings, wie Oberbürgermeister Klaus Eberhardt zusammen mit Hauptamtsleiter Hanspeter Schuler informierte, konnte man nicht von vornherein Zuschüsse einkalkulieren. Im Juli ging dann ein Förderbescheid des Landratsamt ein. Über vier Jahre verteilt werden insgesamt Zuschüsse im Wert von 254 000 Euro fließen.

Ansonsten konnten bei der europaweiten Ausschreibung der drei Posten Fahrzeug, Aufbau und Beladung günstigere Angebote beauftragt werden als im Haushaltsplan vorgesehen. Und das, obwohl der Preis nur mit 40 Prozent in die Wertung einfloss. Mit 55 Prozent spielten die Qualität und Wirtschaftlichkeit die wichtigste Rolle bei der Vergabe, Zu fünf Prozent floss noch die Lieferzeit ein.

Man freue sich sehr, dass die Stadt so 115 000 Euro unter dem Planansatz bleiben konnte, sagte Schuler. Der OB lobte, dass sowohl in Hinblick auf die Verhandlungen als auch zu der Förderung durch den Kreis „in doppelter Hinsicht gut gearbeitet“ worden sei.

Paul Renz (CDU) betonte, dass es eine Pflichtaufgabe der Stadt sei, die Feuerwehr mit einer Drehleiter auszustatten. Er wollte wissen, was mit der alten Drehleiter geschehe. Schuler erläuterte, dass man sie meistbietend verkaufen werde.

Karin Reichert-Moser hatte die genannten Beträge gleich zusammengerechnet: „Letztlich kostet und das neue Drehleiterfahrzeug statt 850 000 Euro wie vorgesehen durch die Einsparungen und die Förderungen nur ungefähr 480 000 Euro. Das ist wirklich sehr gut gearbeitet.“