Denkbar knapp gewann die Eishockeymannschaft aus Rheinfelden (Baden) am Donnerstagabend das traditionelle Behördeneislaufen gegen das Team der Zähringerstadt Rheinfelden (Schweiz) im Kuba Freizeitcenter. Im Vordergrund des Treffens stand jedoch aber natürlich nicht der sportliche Erfolg, sondern vielmehr die Pflege der grenzüberschreitenden Freundschaft.

Oberhäupter begeben sich aufs Eis

Neben den Stadtoberhäuptern, Oberbürgermeister Klaus Eberhardt und Franco Mazzi, nahmen an dem Turnier auch zahlreiche Amtsleiter, Ortsvorsteher, Gemeinderäte und Mitarbeiter der Stadtverwaltungen teil. Ein weiterer Grund für das Eishockeyduell, das seit mehreren Jahren stattfindet, ist die Unterstützung der Stadt Rheinfelden (Baden) des Eishockeybetriebs im Kuba Freizeitcenter in der Nachbarstadt

Auch die Zuschauer machen kräftig mit

Trotz freundschaftlichen Hintergrunds legten die Spieler viel sportlichen Ehrgeiz an den Tag, auch die Zuschauer machten kräftig mit. Während die badische Abordnung ihre Spieler auf dem Eis kräftig anfeuerte, war auf schweizerischer Seite ein lautstarkes „Hop Schwyz, hop-Schwyz“ zu vernehmen. Im Gegensatz zu den Vorjahren, als die schweizerische Equipe die Eishockeyduelle meistens für sich entscheiden konnte, hatte in diesem Jahr die badische Mannschaft die Nase vorn und holte sich mit dem 6:5 den lang ersehnten Sieg.

Danach ein zünftiges Fondue-Essen

Die Konkurrenz auf dem Eis endete, als die schweizerischen Gastgeber zum üblichen Fondue-Essen einluden. Mazzi sagte etwas kleinlaut, dass jede Serie mal ein Ende haben müsse und gratulierte seinem badischen Amtskollegens. Bestens gelaunt, wie immer bei dem grenzüberschreitenden Behördeneislaufen, gab sich auch OB Eberhardt und scherzte, dass er sich beim ein oder anderen Tor der Schweizerischen einen Videobeweis gewünscht hätte.

Danach jedoch standen die guten Beziehungen im Vordergrund.
Danach jedoch standen die guten Beziehungen im Vordergrund. | Bild: Heinz Vollmar

Zusammenarbeit über all gelobt

Gleichzeitig verwies Eberhardt auf das gute Einvernehmen und die ausgesprochen gute Zusammenarbeit zwischen den beiden Rheinfelden, die auch in ganz Südbaden und in Baden-Württemberg wohlwollend zur Kenntnis genommen werde, wie er sagte.