Der Name Peter Osypka ist nun auch Herzpatienten in München ein Begriff. Das Peter-Osypka-Herzzentrum wird nächste Woche feierlich eingeweiht. Die Peter-Osypka-Stiftung des Medizintechnik-Unternehmers aus Herten unterstützt den Aufbau des Kardiologischen Exzellenzzentrums in der privaten Internistischen Klinik Dr. Müller, die vor sechs Wochen ihre Arbeit aufgenommen hat. Osypka besitzt mehr als 400 Patente, vor allem im Bereich der invasiven Kardiologie und Kinderherzchirurgie und engagiert sich seit 1997 über die seinen Namen tragende Stiftung weltweit für humanitäre Projekte.

An der Hochschule Offenburg wurde 2011 das Peter-Osypka-Institut gegründet. Es widmet sich der Forschung im Bereich der Kardiologie. Der 81-Jährige lobt das Projekt in München: Dort entstehe ein Leuchtturmprojekt. „Unsere Stiftung unterstützt den Aufbau des Kardiologischen Exzellenzzentrums deshalb aus vollem Herzen, weil medizinischer Fortschritt eine Grundvoraussetzung ist, um menschliches Leid zu lindern. “ Für ihn sei auch wichtig, dass dort Ärzte aus Ländern der Dritten Welt ausgebildet werden und danach in ihre Herkunftsländer zurückgehen „und mit uns weiterarbeiten“.

Operation erstmals durchgeführt

Der neue Chefarzt des Peter-Osypka-Herzzentrums, Professor Dr. Thorsten Lewalter, setzte vor wenigen Tagen einer Patientin zwei selbst auflösende Magnesium-Stents ein. Das geschah weltweit erstmals nach deren Zulassung durch die europäischen Aufsichtsbehörden. Lewalter vermittelte den Kontakt zwischen der Klinik im Münchner Süden und Osypka, der sein Schwiegervater ist.