Frau Gathmann. wie war es in Japan?

Es war schön in Japan, jedoch ziemlich heiß und schwül, das war schon komisch, wenn es um sieben Uhr morgens manchmal schon fast 30 Grad hatte. Sprachlich hat es meistens gut geklappt, da wir im Hotel und an der Regattastrecke auch gut mit Englisch durchgekommen sind.

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Waren Sie zuvor schon einmal in Japan, eventuell privat? Haben Sie sich auf dieses Land gefreut?

Ich war davor noch nie in Japan und habe mich dann auch gefreut, eine solche besondere Reise zu machen, da ich davor auch noch nie in Asien war. Bisher war das die weiteste Reise in meinem Leben.

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Haben Sie vom Land auch etwas gesehen und nette Menschen kennengelernt?

Von dem Land haben wir nicht ganz so viel gesehen. Wir waren einen Nachmittag mal in der Stadt und an Tempeln, und sonst haben wir Tokio eigentlich nur aus dem Bus erlebt. Nette Leute lernt man bei einer WM eigentlich immer kennen, man verbringt ja auch in dem Vorbereitungstrainingslager immer viel Zeit miteinander. Wir haben uns auch von vorneherein alle super verstanden, was die Atmosphäre im Boot auch sehr angenehm gemacht hat. Besonders gut hat mir an Tokio das Traditionelle gefallen, auch bei der Eröffnungsfeier wurde zum Beispiel ein traditioneller Tanz aufgeführt, was zusammen mit der ganzen Atmosphäre am Abend echt schön war.

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Das Sportliche wollen wir nicht vergessen, wie ist es mit dem Rudern gelaufen?

Das ist ziemlich gut gelaufen. Wir sind gut in den Wettkampf gestartet und sind die ersten zwei Rennen auch immer gut aus dem Start rausgekommen und konnten vorne mitfahren. Beim Finale hatten wir dann aber nicht den besten Start und mussten schon ziemlich arbeiten, um wieder nach vorne zu kommen. Zwischenzeitlich lagen wir ja auf Platz 5. Aber zum Schluss hat es durch einen langen Endspurt ja glücklicherweise noch aufs Treppchen und die Bronzemedaille gereicht. Insgesamt war es wirklich eine sehr schöne Erfahrung und ein toller Wettkampf.

Fragen: Petra Wunderle