Es duftet nach warmen Waffeln und würzigem Raclette, die Hände bleiben dank Glühwein oder Punsch warm und um einen herum leuchten Lichter: Am Freitag beginnt die Reihe der Weihnachtsmärkte in den Ortsteilen, für viele Menschen mit das schönste an der Adventszeit. Wir geben einen Überblick über die nichtkommerziellen Märkte.

Alles handgemacht und ohne Kommerz: Die kleinen Weihnachtsmärkte in den Ortsteilen sind beliebt.
Alles handgemacht und ohne Kommerz: Die kleinen Weihnachtsmärkte in den Ortsteilen sind beliebt. | Bild: Petra Wunderle
  • Adelhausen: „Das ist der 18. Weihnachtsmarkt, angefangen haben wir mit 25 Ständen und jetzt sind wir ausgebucht und haben 66“, freut sich Jürgen Rost, der zusammen mit Werner Kuder und Claude Brunner den Adelhausener Weihnachtsmarkt organisiert. Gut 60 Prozent sind die bewährten Aussteller, die anderen 40 Prozent sind neu. Veranstalter ist der Förderverein TuS Adelhausen. Das neue und frisch gedruckte Kochbüchlein „Vo Neujohrswegge bis Zuckerbrötli“ – mit Liäblingsrezpt durch d Johreszite“, von Heidi Kuder, Silvia Gerbode und Petra Heck ist für 13 Euro pro Stück auf dem Adelhausener Weihnachtsmarkt zu haben. Die passenden Weihnachtsklänge kommen aus der Box, Nikolaus und Ruprecht überraschen die Kinder um 17 Uhr und 18.30 Uhr. Termin: Freitag, 22. November, von 16 Uhr bis 21 Uhr auf dem Dr.-Karl-Fritz-Platz.
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  • Herten: Monika Thoma organisiert privat den Weihnachtsmarkt in Herten. Dabei wird die Hertenerin von der Gemeinde unterstützt, insbesondere wenn es um Dinge wie Stromversorgung oder das Aufstellen von Weihnachtsbäumen geht. „Über 30 Teilnehmer sind es“, freut sich Thoma. Mit von der Partie sind selbstverständlich Hertener Vereine, wie beispielsweise die Pfalzergruppe, die Zuckerbrötli, Linzerkuchen und weiteres für den guten Zweck verkaufen. Die Anbieter kommen von den umliegenden Gemeinden. Auch der Nikolaus und Knecht Ruprecht statten dem Hertener Weihnachtsmarkt einen Besuch ab, etwa gegen 16.30 Uhr. Jedes Kind erhält einen Grätimann und Mandarinen. Termin: Freitag, 29. November, von 15 Uhr bis 20 Uhr auf dem Hof der Scheffelschule.
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  • Minseln: Das Besondere am Minsler Weihnachtsmarkt ist sicher auch die Livemusik, die eine Abordnung des Musikvereins spielt, und der Gesang der Dinkelbergschüler. Der Nikolaus wird gegen 18 Uhr erwartet. Veranstalter des Meisler Weihnachtsmarktes ist die Ortsgruppe der Freien Wähler. Es ist die fünfte Auflage, die auf dem Areal der Firma Lützelschwab in Unter-Minseln über die Bühne geht. Auch hier sind die Vereine aus dem Dorf und Privatpersonen die Budenbetreiber. Worüber sich Ewald Lützelschwab, der an der Spitze des Ortsvereins der Freien Wähler steht, freut: „Unsere Dinkelbergschule lädt zum Stockbrot am offenen Feuer ein“. Termin: Samstag, 23. November, 16 Uhr bis 21 Uhr.
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  • Eichsel: In Eichsel gibt es zwar keinen Weihnachtsmarkt, aber dafür einen gigantischen Weihnachtsbaum: Am Sonntag, 24. November, um Punkt 18 Uhr, werden die vielen Lämpchen an dem Mammutbaum in Ober-Eichsel wieder leuchten. Dazu spielt die Blaskapelle und es gibt Grillwürste, Glühwein und Kinderpunsch. Termin: Ab 24. November, 18 Uhr.
  • Nollingen: Den Abschluss der Reihe der Weihnachtsmärkte macht Nollingen. Zwischen Schulhof, Kindergarten und Schmiede verteilen sich die 35 Stände. „Es ist kein kommerzieller Anbieter mit dabei, nur Vereine, Hebelschule, Kindergarten Arche Noah und Waldorfkindergarten sowie die Schmiedezunft“, sagt Wolfgang Gorenflo vom Veranstalter Spielhaus Nollingen Letztere sorgen auch für die kulinarischen Besonderheiten: Chili con Carne aus dem alten Kupferkessel und Pizzen aus dem dafür geschaffenen Ofen sowie selbstgemachte Kuchen und Torten sind nur einige Beispiele. Für die Kinder gibt es Stockbrot und sie können selbst Plätzchen backen sowie Dinge aus Naturmaterialien gestalten. Außerdem ist die Kerzenküche geöffnet und für passende Musik sorgt der Musikverein und der gemischte Chor TonArt. Termin: Samstag, 7. Dezember, von 14 Uhr bis 19 Uhr.