Rheinfelden Kreativität ist für Antonia Büche die beste Entspannung

Antonia Büche beteiligt sich zum dritten Mal an der Frühjahrsausstellung in der Hebelhalle, die wieder am 25. Februar stattfindet.

In der Nollinger Hebelhalle findet am Sonntag, 25. Februar, die 16. Frühjahrsausstellung für Kreativkünstler statt. 45 Teilnehmer aus der gesamten Region präsentieren eine große Bandbreite ihres Schaffens. Bereits zum dritten Mal dabei ist Antonia Büche aus Rheinfelden. Sie freut sich besonders auf die vielen bekannten Gesichter, die sie wieder sehen wird.

Mitbringen wird Büche Dekotöpfe mit Kunstblumen und Naturmaterialien, Türkränze und Bilder. Mit diesen „Frühlingsboten“ zeigt sie aber nur einen kleinen Querschnitt ihres kreativen Schaffens, denn Büche ist eine überaus vielseitige Künstlerin. Sie arbeitet mit den verschiedensten Materialen und Techniken, die sie zu bezaubernden Kreationen vereint, sogar in winzigen Dessertgläsern oder kleinen Obstkisten. Das ganze Jahr über sammelt sie Äste, Zweige, Steine, Moos und vieles mehr. Schon als Kind habe sie das gerne gemacht und Bilder damit gelegt, am liebsten von Mutter, Vater und Kindern. Als Erwachsene entfaltete sie ihre Kreativität zunächst in ihrem Beruf als Friseurin, später im Modebereich.

Erst nachdem die inzwischen 17-jährige Tochter und die achtjährigen Zwillingsmädchen herangewachsen sind, habe sie „langsam wieder mit der Kunst angefangen“, auch als Ausgleich zum häuslichen Alltag. „Kreativität ist für mich die beste Entspannung“, sagt Büche. Außerdem fing sie an zu malen, überwiegend in Acryl. Erst vor wenigen Monaten hat Antonia Büche 50 Bilder in besonderer Strukturtechnik sowie Objekte aus Naturmaterialien bei einer Kunstausstellung im St. Josefhaus gezeigt. Ihr bevorzugtes Motiv seien Herz-Bilder, die sie anfangs ihrer Karriere als Malerin in einem Laden habe ausstellen dürfen. „Das kam gut an.“

Sie kreiert aber auch ganz individuelle plastische Wandbilder mit intensiver Aussagekraft, wie die tanzende Ballerina im schwarzen Rahmen, in das sogar Tortenspitzen eingearbeitet sind. Irgendwann sei ihre neu gewonnene Kreativität geradezu explodiert. Wie schon als Kind fühlte sie sich erneut zu den Naturmaterialen hingezogen. Besonders Äste und Zweige hatten es ihr jetzt angetan.

Beim Joggen oder mit der Familie im Wald unterwegs sehe sie richtig schöne Äste und wisse sofort, was sie damit machen könne. Zum Beispiel filigrane Deko-Bäumchen – einen passendere Bezeichnung hätte sie noch nicht gefunden -, harmonisch ergänzt durch zarte pastellfarbene Kunstblüten, Schmetterlinge, Vögel oder edle Pfauenfedern.

Die Farbe Weiß dominiert, „weil sie Ruhe in einen Raum bringt“, sagt Antonia Büche und ergänzt: „Frauen mögen Weiß.“ Ob im Wohnzimmer, im Wintergarten oder Keller – überall findet sich eine Vielzahl ihrer Kunstwerke, denn ein Atelier gibt es nicht. Ihr Atelier ist der Küchentisch, hier wird gemalt, gebastelt, genäht, geformt.

Etwa zwei Monate habe sie sich mit großem Spaß auf die Ausstellung in Nollingen vorbereitet, „sie ist für mich wieder ein schönes Ziel, das brauche ich“. Außerdem engagiert sie sich ehrenamtlich im Awo-Schatzkästlein als Schaufensterdekorateurin oder fertigt dekorative Geschenkverpackungen passend zum jeweiligen Feiertag.

Termin und Info: Frühjahrsausstellung Hebelhalle Nollingen, 25. Februar, 11 bis 17 Uhr. Die Frauenfußballabteilung des SV Nollingen übernimmt die Bewirtung. Es wird ein Mittagessen angeboten, sowie Kaffee und Kuchen. Der Eintritt ist frei.

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