Rheinfelden Kindergarten St. Anna wird von vier auf sechs Gruppen erweitert

Die Stadt investiert fast 1,7 Millionen Euro, um die Kinderbetreuung weiter auszubauen. Konkret geht es um die katholische Kindertagesstätte St. Anna, die von vier auf sechs Gruppen erweitert werden soll.

Das heißt: Statt bisher 70 Kinder können dann 110 in verschiedenen Formen betreut werden. Geschäftsführer Thomas Sütterlin stellte dem Sozialausschuss in seiner jüngsten Sitzung die überarbeitete Entwurfsplanung vor.

„Der ganze Kindergarten erfährt ein Update“, sagte Cornelia Rösner, Leiterin des Amtes für Familie, Jugend und Soziales eingangs. Sie freue sich riesig, dass die Entwurfsplanung nun stehe, denn um die vom Gemeinderat beschlossene Versorgungsquote von 37 Prozent (Kinder unter drei Jahren) zu erreichen, brauche es 23 Plätze mehr, als aktuell vorliegen. Doch nicht nur Krippenplätze werden stark nachgefragt, sondern auch die Ganztagsbetreuung. In dieser Form verbringen die Kinder zehn Stunden in der Kita. Im September vergangenen Jahres hatte Sütterlin dem Sozialausschuss die Pläne letztmals vorgestellt, seither habe er mit vielen Fachplanern weitere Gespräche geführt. Dadurch hätten sich einige Änderungen ergeben. So soll der Krippenbereich, in dem künftig 20 Kinder in zwei Gruppen betreut werden, einen eigenen Eingang bekommen. „Bei Einrichtungen ab vier Gruppen wird es für die Kinder sonst sehr unübersichtlich“, so Sütterlin. Das Bad werde größer als ursprünglich gedacht, vorgesehen ist zum Beispiel eine Waschrinne, in der die Kinder das Element Wasser kennenlernen können. Ursprünglich war pro Gruppe ein sogenannter Intensivraum vorgesehen – nun ist ein großer für alle Kinder geplant.

Auch im Essensbereich hat sich eine Veränderung ergeben. Die Erfahrungswerte aus der Kindertagesstätte St. Michael hätten gezeigt, so Sütterlin, dass der Speiseraum fast schon zu klein geraten ist und es dort eng zugehe. In St. Anna soll der Bereich nun komfortabler werden. „So können wir diesen zum Beispiel auch für externe oder andwerweitige Veranstaltungen nutzen“, so Sütterlin weiter. Aus Brandschutzgründen wird es im Obergeschoss keine weitere Gruppe geben. Laut Fachplanern ist es nicht möglich, einen weiteren Fluchtweg zu konzipieren. Damit der Anbau nicht wie einer aussieht, sondern sich an den Bestand anpasst, wird die Fassade dieselbe sein wie beim Altbau. Laut Eriks Fiss, Amtsleiter des Gebäudemanagements, belaufen sich die Gesamtkosten für den Neu- und Umbau auf 1,9 Millionen Euro, den Löwenanteil von knapp 1,8 Euro trägt die Stadt – verteilt auf drei Haushaltsjahre.

Die Einrichtung

Aktuell werden in der katholischen Kindertagesstätte St. Anna 70 Kinder betreut, künftig sollen es 110 sein. Verteilt werden diese auf zwei Krippen mit insgesamt 20 Plätzen, zwei Ganztagsgruppen für 40 Kinder ab drei Jahren und zwei Gruppen mit verlängerten Öffnungszeiten. Die Gesamtkosten belaufen sich auf knapp 1,9 Millionen Euro.

 

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