Ein ganz besonderes Abenteuer durften Schülerinnen und Schüler kürzlich im Rahmen des Ferienprogramms der Stadt erleben. Beim „Schülerfliegen“ auf dem Flugplatz Herten hatten sie die Möglichkeit, ihre Stadt bei einem viertelstündigen Rundflug aus der Vogelperspektive zu betrachten. Aufgrund des großen Andrangs und der Tatsache, dass immer nur drei Schüler auf einmal mitfliegen konnten, war stellenweise etwas Geduld gefragt.

Das könnte Sie auch interessieren

Viele Eindrücke in der Luft

Aber das Warten habe sich gelohnt, wie Pilot Matthias Wiggenhauser erzählt. „Bei bestem Flugwetter war die Begeisterung der Jungen und Mädchen vom Start bis zur Landung groß“, sagt er. Insbesondere markante Orte und Punkte wie das Rheinfelder Schwimmbad, das Europastadion, der St.-Chrischona-Turm oder der Rhein waren besonders interessant zu beobachten.

Keine Angst bei Flugmanövern

Um die Spannung noch mehr zu steigern, führte Wiggenhauser mit der vereinseigenen Maschine Cessna 172P außerdem immer wieder prickelnde Flugmanöver durch. Von Angst war bei den Kindern dabei nichts zu spüren. Im Gegenteil, sie hatten einen riesen Spaß bei den Kunststückchen. „Dabei war es faszinierend, wie sich die Perspektive auf den Horizont verändert und man einerseits die Erde und andererseits den blauen Himmel mit weißen Wolken sah“, erzählt Wiggenhauser.

Mit etwas Glück und bei genauem Hinsehen konnten die jungen Fluggäste als Höhepunkt ihres Abenteuers sogar das eigene Elternhaus von oben sehen. Das ist definitiv kein alltäglicher Anblick.