„Wir Narren aus dem Moschtbireland nutzen halt unseren Verstand“ – das diesjährige Motto der Karsauer Fasnacht, das Zunftmeister Martin Klein am Samstagabend, 11. November, bekannt gab, ist angelehnt an die derzeitige Weltpolitik.

Alle Cliquen und Vereine waren gerichtet, als die Proklamation angesagt war. Mit Zunftmeister Martin Klein und seiner Zunftmannschaft an der Spitze formierte sich ein relativ großer Narrenwurm entlang der Straße, angesichts des nicht enden wollenden Regens entschied man sich allerdings für eine verkürzte Umzugsstrecke. Das närrische Völkchen zog mit Schirm, Charme und bester Laune vom Gasthaus Kaiser direkt zum Narrenbrunnen, um dort das Motto für die kommende Fasnacht bekannt zu geben. Begleitet wurde es mit flotten Klängen der Moschtbiremusik, so heißt der örtliche Musikverein in der fünften Jahreszeit. „Jetzt gehen wir aber in trockene Räume“, gab Zunftmeister Klein den Marschbefehl.

Die meisten Fasnächtler blieben im Moschtbireland und feierten im Gasthaus Kaiser weiter. Am kommenden Freitag, 17. November, um 20 Uhr, findet in der Zunftstube ein weiterer fasnächtlicher Höhepunkt statt: Zunftmeister Martin Klein und sein Gefolge verraten, wer in der kommenden Fasnachtssaison das Moschtbireland regieren wird, die neue Moschtbirekönigin wird offiziell vorgestellt.