Frau Behringer, worauf legen Sie Wert, wenn Sie das Ferienprogramm herausgeben?

Wichtig ist uns als familienfreundliche Kommune, dass es wirklich in jeder Ferienwoche, außer in den Weihnachtsferien, mindestens ein Angebot gibt. In den letzten beiden Jahren ist uns das gelungen. Ansonsten ist die Broschüre eine Zusammenfassung der Angebote der einzelnen Netzwerkpartner. Sicher treffen wir uns regelmäßig und besprechen die Planung, ich möchte mich aber nicht zu sehr einmischen, denn dass die Anbieter sich auf ihre eigene Art und Weise einbringen können, macht die Vielfalt des Programms aus.

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Können Sie ein Beispiel dafür nennen?

Sicher. Da haben wir zum einen das Familienzentrum, das in Kleingruppen von höchstens 17 Kindern betreut, dagegen das Tutti Kiesi mit bis zu 100 Kindern, wo es aber eine riesige Auswahl an Werk- und Bastelangeboten gibt. Die Angebote von den Netzwerkpartnern haben jedes ihren eigenen Charme. Bei der Auswahl findet sicher jeder etwas, das ihm gefällt. Wenn man aber ein Wunschprogramm hat, dann kann ich nur empfehlen, sich zeitnah anzumelden, da es schnell ausgebucht sein könnte.

Reichen die Angebote denn aus, um den Bedarf zu decken?

Das ist unterschiedlich. Es gibt Wochen, da ist es schwer, einen Platz zu bekommen. Fastnachtsferien und die Randwochen der Sommerferien sind so ein Problem. In anderen Wochen sind die Angebote dann nicht ganz ausgelastet.

Zur Person

Welche Angebote sind denn besonders beliebt?

Allen voran das Sommerzeltlager auf der Leinegg. Dafür müssten wir eigentlich gar keine Werbung machen. Aber dadurch, dass es mit Übernachtung ist, ist es auch etwas ganz anderes als die restlichen Angebote.

Wie sieht es mit neuen Angeboten aus?

Es gibt keine neuen Angebote. Das bestehende Angebot hat sich etabliert, nur die Themen der Betreuungswochen variieren, aber das ist Sache der Netzwerkpartner und ich bin immer überrascht, was sie sich wieder ausgedacht haben. Natürlich gebe ich Ideen und Anregungen, die ich von Eltern und Kindern höre, weiter, ob das umsetzbar ist, das muss aber jeder Anbieter selbst entscheiden. Das Jugendreferat bietet mit der Broschüre nur die Plattform, so ist das ein Geben und ein Nehmen. Für die Veranstalter ist es mehr Werbung und für uns mehr Angebote für Familien.