Worin liegt der Reiz, einmal im Leben Moschtbirekönigin zu sein?

(lachend) Dass man als Moschtbirekönigin schöne Kleider anhat. Nein, ernsthaft, der Reiz für mich liegt darin, die Narren um mich herum aus einer anderen Sicht sehen zu können. Als Königin hat man einen ganz anderen Standpunkt wie als „normales Cliquenmitglied“. Die anderen feiern mich und für mich, und das ist schon etwas ganz Spezielles.

Bedeutet Moschtbirekönigin zu sein, auch Opfer zu bringen?

Na klar, das ist selbstverständlich. Für Fasnacht gehen auch schon als Närrin immer einige Urlaubstage drauf, als Königin ein paar mehr. Aber ich bereue nicht einen einzigen Tag.

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Haben Sie sich für das närrische Amt beworben oder wie genau funktioniert das im Moschtbireland?

Viele im Moschtbireland wussten, dass ich schon seit ein paar Jahren sofort ja sagen würde, wenn man mich fragt. An der Taufe meines Patenkindes kam am Abend der Vizezunftmeister zu mir und hat ich gefragt, ob ich Königin werden möchte. Ich habe sofort Ja gesagt.

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Auf was freuen Sie sich am meisten?

Auf meine Narren. Auf den Zunftabend, dass ich den mal wieder von Anfang an bis zum Ende anschauen kann, und ich werde meinen Showgirls und meinen Garde-Mädeln applaudieren, ebenso auch meiner Clique, den Füürgeischtern. Vor allem freue ich mich auf die Zeit, die ich mit meiner Familie und Freunden verbringen werde.

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