Diesmal war alles ein bisschen anders. Bereits ab 14.11 Uhr, als der grenzüberschreitende Umzug am Fasnachtssonntag startete, konnten die zahlreiche Besucher im Badischen den 59 Cliquen zujubeln und die ersten Konfettiduschen über sich ergehen lassen. Denn anders als in den Vorjahren mussten sie nicht warten, bis die närrische Karawane aus der Schweiz den Weg über die Alte Rheinbrücke gefunden hatte.
Denn erstmals seit langer Pause führte der Umzug vom Oberrheinplatz durch die Fußgängerzone und die Friedrichstraße in die Schweiz. Dort wartete Oberbürgermeister Klaus Eberhardt auf der Ehrentribüne auf die Ankunft der rund 1800 Teilnehmer, während Bürgermeisterin Diana Stöcker zusammen mit der Zunftleitung um Oberzunftmeister Michael Birlin den Umzug anführte.

Es war ein schöner und vor allem bunter Umzug an diesem herrlichen Tag. Vor allem die Narrenzunft Karsau, die nicht in ihrem üblichen Outfit auftrat, sondern farbenfroh verkleidet als Zirkus Karlisau bereicherte das fasnächtliche Treiben. Aber auch an der Umzugsstrecke standen zum Zeil bunt und fantasievoll gekleidete Zuschauer, die auf die "Narri"-Rufe der Cliquen mit einem fröhlichen "Narro" antworteten. 

Für die Kleinen hatten die Narren Süßes wie Lollys und Gummibärchen dabei, während Teenager und junge Frauen bevorzugtes Zielobjekt in Sachen Konfettidusche waren.

Die besten Wagenbauer

Unter der Leitung von Wagenbaupräsident Ewald Lützelschwab wurden nach dem Umzug im Bürgersaal die besten Wagen prämiert. So hat die Jury entschieden: