Mitglieder der SPD-Fraktion nutzten die Sommerpause, um sich vor Ort im Sportzentrum von Rheinfelden mit Freibad und Europa-Stadion zu informieren. In einer Pressemitteilung informierte die Fraktion, dass das großzügige Freibadgelände sicher das attraktivste in der Region sei. Das habe man einhellige als Eindruck von dem Besuch gewonnen.

Rundgang mit dem Schwimmmeister

Die Mitglieder der SPD-Fraktion wurden im Freibad von Schwimmmeister Mathias Wüst und seinem Kollegen Franz-Josef Weber durch die Anlagen des Freibads und das Gebäude geführt. „Hierbei wurde deutlich, mit wie viel Engagement die Mitarbeiter des Schwimmbads gemeinsam mit dem Gebäudemanagement versuchen, das etwa 40 Jahre alte Schwimmbad attraktiv für die Besucher zu gestalten“, heißt es in dem von der stellvertretenden Fraktionsvorsitzenden Karin Paulsen-Zenke gezeichneten Schreiben an die Medien. Dafür stünden der neugestaltete Eingangsbereich und die neue Gartenanlage, ebenso der sanierte Umkleidebereich. Hinzu kamen aufwendige Sanierungsarbeiten an der Technik vor Saisonbeginn, aber auch ein wechselndes Programmangebot während der Saison mit Sommernachtschwimmen, Wassersportangeboten, Kinderspielnachmittage, die von vielen Badegästen genutzt wurden.

87 000 Besucher im Bad bis Ende August

Frank Uhlich, im Hauptamt für den Bereich Sportförderung zuständig, informierte die Besuchergruppe über die erste statistische Auswertung der zu Ende gehenden Badesaison. So wurden bis Ende August 87 000 Badegäste gezählt. Acht fest angestellte Mitarbeiter, drei Saisonmitarbeiter und die ehrenamtlichen Helfer der DLRG sorgten demnach dafür, dass die Saison bisher ohne größere Probleme verlief.

Bei der Besichtigung der technischen Anlagen seien Fragen zum baulichen Zustand und der künftigen Schwimmbad- Planung zur Sprache gekommen. Für die Umwandlung in ein Ganzjahresbad durch den Bau einer neuen Schwimmhalle spreche schon die Tatsache, dass die Technik jedes Jahr für sieben Monate stillgelegt werden müsse. „Dies tut keiner Anlage gut und ist unwirtschaftlich“, so Weber.

SPD-Fraktion wünscht sich Ganzjahresbad

„Die SPD-Fraktion wünscht sich schon lange einen Ausbau des Schwimmbads zu einem Ganzjahresbad“, erklärt Paulsen-Zenke. „Bisher musste dies bekanntermaßen aus finanziellen Gründen und aufgrund der vielen anstehenden Bauprojekten aufgeschoben werden.“ Aber es tue sich etwas: Im Herbst wird sich der Gemeinderat mit Umbauplänen befassen.

Sanierungsarbeiten im Europastadion

Im Anschluss an den Besuch traf sich die Gruppe mit Dieter Wild, dem Vorsitzenden des Stadtsportausschusses und Hansjörg Hepp, dem Hausmeister im Europastadion, in der Sportstätte, wo gerade eine aufwändige Sanierung der Rasenfläche vorgenommen wird.

„Die Koordination und Organisation der Sportanlagen und Nutzungszeiten der unterschiedlichen Vereine braucht klare Absprachen“, so Dieter Wild in seinem Bericht. Er und Hansjörg Hepp wünschen sich hier manches Mal von einzelnen Nutzern mehr Rücksichtnahme und Verantwortungsbewusstsein gegenüber der großzügigen städtischen Anlagen.

Die Besichtigung des Gebäudes mit den Umkleiden und Vereinsräumen machte den Mitgliedern der SPD-Fraktion laut Pressemitteilung deutlich, dass auch hier umfangreiche Sanierungsarbeiten dringend notwendig sind: Die Heizungsanlage müsse erneuert werden, das Dach sei an einigen Stellen undicht.

Die Investitionen in den neuen Kunstrasenplatz, die Sanierung der Tartanbahn und die Erneuerung des Rasenfelds seien wohl nur erste Schritte zum Erhalt dieser großen Sportanlage gewesen, so die Erkenntnis der Gemeinderäte laut der Presseinformation.