Herr Mülhaupt, was empfanden Sie, als sie erfuhren, dass Sie den Sprung in den Gemeinderat geschafft haben?

Freude, es im zweiten Anlauf geschafft zu haben. Der große Aufwand im Wahlkampf und der Einsatz als Sprecher der Initiative „Nein zum Rheinsteg“ wurden schließlich belohnt. Das für mich tolle Wahlergebnis ist auch eine Verpflichtung, sich treu zu bleiben und für seine Werte einzutreten. Schade, dass wir noch keinen zweiten Sitz dazu gewonnen haben.

Welche Eigenschaften schätzen Sie besonders an sich? Haben Sie auch Schwächen?

Aufgewachsen in einem Handwerksbetrieb habe ich früh gelernt, sorgsam mit der Energie und den Rohstoffen umzugehen. Ich habe in meiner beruflichen Laufbahn immer so gearbeitet als wäre es mein Betrieb. Der Erfolg ist nicht ausgeblieben. Fokussiert Projekte anzugehen und diese auch zu beenden, ist mir wichtig. Durch Vorleben der Überzeugungen andere zu gewinnen.

Wofür wollen Sie sich in den nächsten fünf Jahren persönlich einsetzen und warum?

Mein Fokus ist, den Sanierungsstau mit den vorhandenen Geldern abzuarbeiten. Für Prestigebauten darf kein Geld ausgegeben werden. Das zentrale Gerätehaus liegt mir als ehemaliger aktiver Feuerwehrmann besonders am Herzen. Das Ganzjahresbad und die neue Sporthalle machen Rheinfelden für ihre Bewohner wieder attraktiv. Es ist mir auch ein Anliegen, nahe beim Bürger zu sein. Da ich im November in die Frühpensionierung gehe, werde ich auch die Zeit haben, mich ganz dieser Aufgabe zu widmen.

Haben Sie einen Lieblingsort in Ihrer Stadt oder Gemeinde?

Als Vorsitzender des Vereins für biologischen Obst- und Gemüseanbau liebe ich unsere Gartenanlage. Hier kann ich naturnah gärtnern und mich erholen. Mit meiner Frau laufe ich auch gerne durch die Fußgängerzone zum Rhein und zu unseren Schweizer Nachbarn.