Am Sonntag beginnt die Fastnachtskampagne mit dem traditionellen Nierli-Essen der Latschari-Clique und der Narrenzunft Rheinfelden. Der Piratenball von d‘Maximale und der Hausball der Latschari finden auch wieder statt.

Olaf Hesse bereitet die deftige Speise wieder zu

Im vergangenen Jahr fand das traditionelle Nierli-Essen der Narrenzunft und der Latschari-Clique zum letzten Mal im Hotel Danner statt, und der Bürgersaal steht schon länger als Ausweichort für den kommenden Auftakt der Fastnachtssaison fest. Der frühere Koch des Danner und Mitglied von d‘Maximale, Olaf Hesse, bereitet die deftige Speise auch diesmal wieder vor, allerdings in der Metzgerei Schneider in Karsau, von wo das Essen frisch geliefert wird.

Guggis '81 bewirten die erwarteten 180 Narren

Mit 180 Essen rechnet Oberzunftmeister Michael Birlin. Die Bewirtung übernehmen die Guggis ‘81. „Gewisse Narren stehen mit ihren Beiträgen schon in den Startlöchern“, weiß der Ozume, auch die Latschari werden das Publikum wieder mit fetziger Musik unterhalten.

OB und Bürgermeisterin bekommen die ersten goldenen Plaketten

Am 11. November wird das Motto vorgestellt und der Oberbürgermeister und die Bürgermeisterin bekommen die ersten goldenen Plaketten und den Narrenfahrplan. Birlin erzählt, dass die Narren seit drei Jahren die Fastnacht unter ein Motto stellen. Letztes Jahr lautete es wegen der lange Sperrung der Warmbacher Straße: „D‘Rhyfälder sin guet druff, denn – s‘isch wieder uff.“ Zum diesjährigen Motto wie dem Motiv der Plakette hält sich der Ozume aber noch bedeckt.

Im Anschluss geht es nach Bad Säckingen zum Konvent der fünf Waldstädte. Am Abend kümmert sich die Höllhooge-Bruet am Wasserturm um die Stärkung der Narren, bevor der Umzug zum Bürgersaal stattfindet, wo die Kinder den Latschari erwecken, der wieder die Rheinfelder Narrenschar um sich vereinen wird.

Diesmal gibt es kein Jubiläum

„Wichtig sind zwei Neuerungen“, stellt Birlin fest. Im Anschluss an den Ordensempfang der Narrenzunft im Campus wird im Januar der Piratenball von d‘Maximale stattfinden, der aufgrund des Besitzerwechsels des Hotel Danner in der vergangenen Saison ausgefallen war. Auch die Latschari können im Campus ihren Hausball durchführen, auf den die Narren im vergangenen Jahr verzichten mussten.

Termine weniger dicht gedrängt als zuletzt

„Was auch ausgeweitet wurde, ist die Verpflegung auf der närrischen Meile“, berichtet Birlin. Die Höllhooge-Bruet kümmert sich nicht mehr alleine um das leibliche Wohl der Besucher, sondern werden durch Sankt-Anna-Loch-Teufel und Dinkelbergschrate verstärkt, während Guggenmusiken für Stimmung sorgen. Die Fasnachtssaison bedeutet keine besondere Herausforderung für die Narrenzunft, meint Birlin, der Ozume von 900 aktiven Narren in 36 Cliquen ist. Diesmal feiert keine Clique Jubiläum, die Saison ist weniger dicht gedrängt als die vergangene, und auf seine Bitte um Verstärkung bei der Generalversammlung haben sich auch zusätzliche Helfer für die Zunftabende gemeldet.

Zunftabend wird erneut der Höhepunkt

„Über die Bereitschaft dazu freue ich mich sehr“, meint Birlin angesichts der Tatsache, dass pro Abend außer den Akteuren auf der Bühne noch 30 bis 35 Helfer für Thekendienst, Einlass oder Garderobe gebraucht werden. „Der Zunftabend wird wieder das Highlight der Fastnacht“, sagt Birlin, der noch nichts über das Programm verraten will. „Ich weiß aber, dass viele Akteure sich schon vorbereiten.“ Für den grenzüberschreitenden Umzug hofft er, dass wieder viele Mottowagen den Umzug bereichern.