Rheinfelden Evengelische Kirchengemeinde nimmt Umweltschutz ernst

Noch bis zum 30. Juli informiert eine Ausstellung in der Christuskirche über die Arbeit und Erfolge des Projekts "Grüner Gockel".

Seit zehn Jahren engagiert sich die Evangelische Kirche in Rheinfelden für den Umweltschutz. Bei 13 Gebäuden und 150 Angestellten gab und gibt es viel zu tun. Einiges wurde umgestellt, neu angeschafft, ins Bewusstsein gerückt und angepackt. Was erreicht wurde, zeigt noch bis zum 30. Juli die Ausstellung „Klimawandel“ im vorderen Bereich der Christuskirche. Pfarrer Joachim Kruse verwies bei der Eröffnung auf den G20-Gipfel in Hamburg und stellte die Frage: „Was tun wir hier vor Ort in Fragen des Klimawandels?“ Das kirchliche Umweltmanagement wird im Grünen Gockel erfasst. Hier wird dokumentiert, wie durch Handeln zur Entlastung der Umwelt beigetragen wird. Vom Grünen-Gockel-Team sprach Joachim Schoch-Bösken.

Im Jahr 2009 verursachte die gesamte Evangelische Kirche in Rheinfelden einen CO2-Ausstoß von 220 Tonnen. „Dieser ist auf 135 Tonnen im Jahr 2017 gesunken. Das ist eine Reduktion von 40 Prozent, die wir in acht Jahren erreicht haben, obwohl inzwischen ein Wachstum der Belegungszeiten und ein Ausbau der Kindertagesstätten erfolgt ist. Das ist ein großartiges Ergebnis“, sagte Schoch-Bösken. Die Ausstellung zeigt Zertifikate und Zeitungsausschnitte über die Erfolge. Es gibt Flyer mit Tipps und große Plakate mit vielen Informationen.

Das Highlight ist derzeit die Kompensationswaage. „Die Kompensation ist ein hervorragendes Mittel, um Ansprüche an gute Gemeindearbeit mit Umweltschutzaspekten unter einen Hut zu bringen“, meinte Schoch-Bösken. Der Grundgedanke ist der, dass derjenige, der CO2 produziert, irgendwo auf der Welt ein Projekt fördert, das die gleiche Menge einspart. Die Vernissage wurde von Michaela Bongartz (Cello( und Ewald Gutenkunst (Flügel) mit Werken des spanischen Künstlers Manuel de Falla umrahmt. Heißblütige, dynamische Tänze passend zu den derzeitigen Temperaturen und ein wehmütiges Wiegenlied erfreuten die Gäste.

Vom 24. bis zum 28. Juli wird die Ausstellung von Dingen zum Anfassen des Trinationalen Umweltzentrums erweitert. Dann wird ein Energiefahrrad, einen Wärmefühlwürfel, das Modell der Stromerzeugung aus Windkraft und ein Modell, bei dem der Treibhauseffekt mittels CO2 sichtbar gemacht werden kann, den Umweltgedanken anschaulich machen.

Ausstellung: bis Sonntag, 30. Juli, in der Christuskirche, Kontakt 07623/1229.

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