Frau Aurich, Frau Sasse, wie sind sie auf die Idee eines gemeinsamen Dorfflohmarkts gekommen?

Aurich: Es sammelt sich mit der Zeit im Haushalt einiges an. Es ist einfacher, die Sachen vor das Haus zu stellen, als alles einpacken zu müssen und an einem Flohmarkt in der Stadt anzubieten. Da uns andere Dörfer, zum Beispiel Adelhausen oder Degerfelden, schon vorgemacht haben, wie es geht, und die Resonanz dort sehr groß war, haben wir uns überlegt, so etwas auch in unserem Dorf zu machen. Da wir dies zum ersten Mal anbieten, sind wir gespannt, wie es läuft.

Wie muss man sich das in dieser „oben und unten“-Gemeinde vorstellen?

Sasse: Grundsätzlich ist es ja ein Dorf, eben unterteilt in Ober- und Nieder-Eichsel. Die Besucher können in Nieder-Eichsel beim Sportplatz parken und über den Kirchmattenweg nach Ober-Eichsel laufen. In Ober-Eichsel kann man an der Schule parken. Dort befindet sich auch der Versorgungsstand vom Förderverein Dinkelbergschule mit angrenzendem Kinderflohmarkt. Jeder teilnehmende Haushalt ist mit einem roten Luftballon gekennzeichnet, zudem gibt es an jedem Stand sowie weiteren Stellen im Dorf eine Übersicht. Darauf sind auch die kulinarischen Angebote markiert.

Wie viele Anmeldungen haben Sie?

Aurich: Wir haben 60 feste Anmeldungen durch ganz Nieder- und Ober-Eichsel. Angeboten wird alles von Kinderspielzeug über Antiquitäten, Bilder, Haushaltsartikel bis hin zu Kleidung. Auch Weihnachtsartikel und Skisachen werden angeboten. Manche Straßen, so kann ich behaupten, werden zum heißen Pflaster für alle Flohmarktfans. An einigen Ständen wird Bewirtung, zum Beispiel mit herbstlicher Kürbissuppe, Keksen und Getränken angeboten.

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So eine große Veranstaltung ist mit viel Aufwand verbunden.

Sasse: Für dieses erstmalige Event machen wir das alles sehr gerne, es fördert auch das Zusammengehörigkeitsgefühl. Wir hoffen natürlich auf gutes Wetter, viele Einkäufer und es darf noch jeder gerne kräftig Werbung machen. Anmeldeschluss ist Dienstag, 14. Oktober.

Geht es Ihnen auch ums Geld?

Aurich: An erster Stelle steht selbstverständlich, die Flohmarktartikel zu verkaufen. Diese sollten nicht zu hohen Preisen angeboten werden, da sonst die Gefahr besteht, die Dachböden wieder füllen zu müssen. Dann freuen wir uns auch, im Dorf etwas gemeinsam zu veranstalten. Das fördert das Miteinander, vielleicht lernt man sich dann spätestens beim Feierabendbier beim Förderverein Dinkelbergschule näher kennen und kann gemeinsam ein Resümee ziehen. Die Standgebühren sowie zusätzliche Spenden kommen dem Förderverein Dinkelbergschule zugute.

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